Autoindustrie: Merz muss in China liberale MĂ€rkte einfordern
21.02.2026 - 10:17:38 | dpa.de"Die deutsche Seite muss detailliert darstellen, an welchen Stellen China wettbewerbsverzerrend arbeitet", sagte Hildegard MĂŒller, PrĂ€sidentin des Autoverbands VDA, der "Welt am Sonntag". "Ziel der GesprĂ€che muss generell sein, die MĂ€rkte gegenseitig weiter zu öffnen - keine wechselseitige Abschottung. Auch China ist hier in der Bringschuld."
Die deutschen Autohersteller haben zuletzt deutlich an Absatz in China verloren. Als Grund gilt neben den hoch subventionierten neuen lokalen E-Auto-Marken auch eine neue Luxussteuer auf teure Autos, die vor allem deutsche Marken trifft. "Wir erwarten auch von China konstruktive VorschlĂ€ge zum Abbau von Wettbewerbsverzerrungen", sagte MĂŒller.
MĂŒller warnte allerdings davor, mit neuen EU-Vorgaben, etwa zur Bevorzugung europĂ€ischer Autos bei der öffentlichen Beschaffung, KaufprĂ€mien oder Zöllen, Gegenreaktionen zu provozieren. "Auch wenn China jetzt aufgefordert ist, Angebote zu machen, muss Europa generell sein Handeln und entsprechende Reaktionen abwĂ€gen. Je nach Entscheidung drohen der hiesigen Industrie GegenmaĂnahmen aus China", sagte MĂŒller.
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