EU-Staaten stimmen stÀrkerer Zusammenarbeit mit der Schweiz zu
Veröffentlicht am: 24.02.2026 um 14:43 Uhr | dpa.deDie Mitgliedstaaten der EuropÀischen Union stimmten laut Mitteilung dem Vorhaben zu, neben der Aktualisierung bestehender Vereinbarungen auch neue Kooperationen einzugehen - etwa bei Themen wie Lebensmittelsicherheit, Gesundheit und ElektrizitÀt.
Zugang zum Binnenmarkt und verpflichtender EU-Beitrag
Daneben solle etwa ein dauerhafter und fairer finanzieller Beitrag der Schweiz zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der EU festgelegt werden, heiĂt es in der Mitteilung. Die Schweiz ist zwar kein EU-Mitglied, hat aber schon weitgehend Zugang zum europĂ€ischen Binnenmarkt. Sie zahlt dafĂŒr bisher freiwillig einen dreistelligen Millionenbetrag an die EU, der nun verbindlich gemacht und auf etwa 375 Millionen Euro festgelegt werden soll.
Unterzeichnung im MÀrz vorgesehen - WiderstÀnde in der Schweiz
Der Schweizer BundesprĂ€sident Guy Parmelin plant dem Vernehmen nach Anfang MĂ€rz nach BrĂŒssel zu reisen, um das Paket zu unterzeichnen. Es muss anschlieĂend vom Parlament in Bern ratifiziert werden.
Die wĂ€hlerstĂ€rkste Partei, die SVP, die jede AnnĂ€herung an BrĂŒssel bekĂ€mpft, will das Prozedere möglichst lange hinauszögern. Zudem soll es eine Volksabstimmung geben, womöglich erst nach den Wahlen im Herbst 2027. Erst bei einer Annahme wĂŒrde das Verhandlungspaket in Kraft treten.
Die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EuropÀischen Union waren nach Jahren im Dezember 2024 zum Abschluss gekommen. Auf EU-Seite muss das Europaparlament die Abkommen noch bestÀtigen.
