EU stÀrkt Einsatz gegen Angriffe auf Schiffe
01.03.2026 - 21:40:55 | dpa.deFrankreich werde in KĂŒrze zwei zusĂ€tzliche Schiffe fĂŒr die Operation "Aspides" bereitstellen, sagte eine ranghohe EU-Beamtin am Abend in BrĂŒssel. Das Land hat bereits heute einen Zerstörer fĂŒr den Einsatz abgestellt, je ein weiteres Schiff stellen Italien und Griechenland. Die Einheiten sind unter anderem mit Flugabwehrsystemen ausgerĂŒstet.
Die EU-AuĂenbeauftragte Kaja Kallas hatte zuvor nach einer Sitzung der EU-AuĂenminister gesagt, es sei ein starker Anstieg von Schutzanfragen registriert worden.
Die Operation "Aspides" war Mitte 2024 durch einen Beschluss der AuĂenminister der 27 Mitgliedstaaten gestartet worden. Sie soll Handelsschiffe vor allem vor Angriffen der militant-islamistischen Huthi aus dem Jemen schĂŒtzen. Die Miliz wird vom Iran unterstĂŒtzt und hat zuletzt die "volle und unerschĂŒtterliche SolidaritĂ€t" mit Teheran angekĂŒndigt.
Das Rote Meer und der sich sĂŒdlich anschlieĂende Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer (ĂŒber den Suezkanal) und dem Indischen Ozean (ĂŒber die Meerenge Bab al-Mandab).
Die aus dem Jemen agierende Huthi-Miliz attackierte dort bereits in der Vergangenheit immer wieder Handelsschiffe, weshalb diese nun von internationalen StreitkrÀften eskortiert werden. Deutschland beteiligt sich auch an dem Einsatz, hat derzeit allerdings kein Schiff vor Ort.
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