USA bleiben G20 fern, EU drÀngt sich auf
21.11.2025 - 11:53:37EU-RatsprĂ€sident AntĂłnio Costa sagte vor Beginn des Gipfels am Samstag im sĂŒdafrikanischen Johannesburg: "Die EuropĂ€ische Union ist hier. Wir sind berechenbare, verlĂ€ssliche und vertrauenswĂŒrdige Partner." Die EU suche in Johannesburg die Zusammenarbeit, "weil niemand die globalen Herausforderungen allein angehen kann".
Vor dem Hintergrund der aggressiven US-Handelspolitik sagte EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen: "Wir werden uns weiterhin fĂŒr Partnerschaft, Offenheit und fairen Wettbewerb einsetzen."
Was sagen die EU-Spitzen zu Trumps Rassismus-Vorwurf?
Mit den USA, China und Russland sind die drei mĂ€chtigsten Staaten der G20-Gruppe fĂŒhrender Industrie- und SchwellenlĂ€nder am Samstag und Sonntag nicht auf Chefebene vertreten. Hinzu kommen Absagen unter anderem der Staatschefs von Argentinien und Mexiko.
Die US-Regierung von PrĂ€sident Donald Trump boykottiert die Gipfelberatungen komplett, weil sie der sĂŒdafrikanischen Regierung schwere Repressionen gegen weiĂe Farmer vorwirft. SĂŒdafrika weist die VorwĂŒrfe als unbegrĂŒndet zurĂŒck.
Von der Leyen und Costa wollten die VorwĂŒrfe Trumps nicht kommentieren. Beide lobten den aktuellen Vorsitzenden der G20, SĂŒdafrikas PrĂ€sidenten Cyril Ramaphosa, der wichtige politische und wirtschaftliche Probleme in der Welt erfolgreich angegangen sei.

