Energieabkommen, EuropÀische

EU tritt aus umstrittenem Energieabkommen aus

30.05.2024 - 12:13:25 | dpa.de

Die EuropÀische Union hat den Austritt aus einem umstrittenen internationalen Energieabkommen beschlossen.

Bei einem Ministerrat in BrĂŒssel am Donnerstag stimmten die MitgliedslĂ€nder einstimmig fĂŒr einen gemeinsamen RĂŒckzug aus dem sogenannten Energiecharta-Vertrag, wie mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur sagten. Das EU-Parlament hatte bereits Ende vergangenen Monats grĂŒnes Licht gegeben.

Das 1998 in Kraft getretene Abkommen war geschaffen worden, um Investitionen in Gas-, Öl-, und Kohleprojekte zu schĂŒtzen und steht bei Umweltorganisationen schon lĂ€nger in der Kritik. Es erlaubt Investoren etwa Klagen gegen Staaten vor Schiedsgerichten. Dahinter steckt die Absicht, Unternehmen beim Investieren Sicherheit zuzusichern.

Die Bundesregierung hatte den Austritt Deutschlands aus dem Vertrag bereits Ende 2022 beschlossen. Auch andere EU-LĂ€nder wie Frankreich, die Niederlande und Spanien hatten den RĂŒckzug angekĂŒndigt, Italien war bereits 2016 zurĂŒckgetreten. Die Ausstiegsfrist betrĂ€gt 20 Jahre. Die EuropĂ€ischen Kommission hatte einen Austritt der EU im vergangenen Jahr vorgeschlagen.

Die deutsche GrĂŒnen-Abgeordnete Anna Cavazzini bezeichnete den Austritt als einen Meilenstein fĂŒr den europĂ€ischen Klimaschutz. "Endlich können wir ohne die stĂ€ndige Bedrohung durch milliardenschwere Konzernklagen entschlossene Maßnahmen fĂŒr eine klimaneutrale Zukunft ergreifen."

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