Produktion/Absatz, Zusammenfassung

Verdi ruft Luftsicherheitspersonal auch am Freitag zu Warnstreiks auf

13.03.2024 - 14:56:35

Die Gewerkschaft Verdi hat das Luftsicherheitspersonal auch am Freitag zu Warnstreiks an mehreren deutschen FlughÀfen aufgerufen.

Das teilte der Flughafen Hannover am Mittwoch mit. Welche FlughÀfen neben Hannover betroffen sind, blieb zunÀchst unklar.

Verdi hat die LuftsicherheitskrĂ€fte bereits fĂŒr diesen Donnerstag an fĂŒnf deutschen FlughĂ€fen erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Der ganztĂ€gige Ausstand betrifft nach Angaben der Gewerkschaft im Laufe der Nacht schrittweise die FlughĂ€fen Hamburg, Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln und Berlin. Passagiere können nicht mehr in den Sicherheitsbereich kommen. Eine Ausweitung des Ausstands war zuvor nicht ausgeschlossen worden.

Etwa 90 000 Passagiere mĂŒssen sich wegen des angekĂŒndigten Warnstreiks am Donnerstag an den fĂŒnf deutschen FlughĂ€fen nach EinschĂ€tzung des Flughafenverbandes ADV auf Flugstreichungen und VerspĂ€tungen einstellen. Der Verband rechnet aktuell mit mehr als 580 abgesagten Flugverbindungen allein am Donnerstag.

Bei den Tarifverhandlungen der Luftsicherheit geht es um die Arbeitsbedingungen von rund 25 000 BeschÀftigten privater Sicherheitsdienstleister. Sie kontrollieren im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, Personal und GepÀck an den ZugÀngen zum Sicherheitsbereich.

In dem Tarifkonflikt sind bislang fĂŒnf Verhandlungsrunden ohne Ergebnis geblieben. Bei einer ersten Warnstreikwelle an elf FlughĂ€fen waren mehr als 1100 FlĂŒge ausgefallen. Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden MehrarbeitszuschlĂ€gen ab der ersten Überstunde.

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