GrĂŒne fordern: Marine-Schiffe zurĂŒck in heimische GewĂ€sser
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 06:58 Uhr, dpa.deJeder Tag erhöhe den Druck, die Besatzungen nicht lĂ€nger vor Ort zu lassen, sagte Sara Nanni, sicherheitspolitische Sprecherin der GrĂŒnen-Bundestagsfraktion, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Sie kritisierte, dass die Beatzungen im Unklaren gelassen wĂŒrden, wo sie die nĂ€chsten Wochen und Monate verbrĂ€chten. Die Ungewissheit betreffe auch Familien und Freunde.
"Das Parlament beginnt seine sitzungsfreie Zeit und Verteidigungsminister Pistorius lĂ€sst die Besatzung unnötig lange im Einsatz. Ich habe dafĂŒr kein VerstĂ€ndnis", sagte Nanni. Und: "Die personellen und materiellen Ressourcen der Bundeswehr mĂŒssen umsichtig und sorgsam eingesetzt werden. Wer weiĂ, wofĂŒr man diese noch braucht."
Die Bundesregierung hatte bereits vor Wochen das Minenjagdboot "Fulda" und das Versorgungsschiff "Mosel" in die Region geschickt, um dort fĂŒr einen Einsatz zur RĂ€umung von Minen in der StraĂe von Hormus bereitzustehen. Pistorius selbst hatte Anfang Juli erklĂ€rt, derzeit sei nicht absehbar, dass Bedingungen fĂŒr einen MilitĂ€reinsatz zur Sicherung des wichtigen Handelswegs bald erfĂŒllt wĂŒrden.
