Die Halliburton-Aktie profitiert von zweistelligem Gewinnsprung und stabiler Nachfrage im Ölservicegeschäft
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 08:52 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Halliburton Inc. (ISIN US4062161017) meldete für das Geschäftsjahr 2024 einen deutlichen Ergebnisanstieg und unterstreicht damit die robuste Ertragslage im Ölservicegeschäft, die auch für die Halliburton-Aktie ein wichtiger Treiber bleibt.
Gewinn und Umsatz wachsen zweistellig
Laut veröffentlichten Unternehmensangaben erzielte Halliburton im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 24 Milliarden US-Dollar, nachdem im Jahr 2023 noch etwa 21 Milliarden US-Dollar ausgewiesen worden waren; damit legte der Erlös um gut 14 Prozent zu.
Beim bereinigten Ergebnis stieg der Nettogewinn den Angaben zufolge von knapp 2,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf rund 2,9 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2024, was einem Zuwachs von knapp 21 Prozent entspricht.
Auch die operative Profitabilität zeigte eine Steigerung: Die berichtete operative Marge verbesserte sich konzernweit von gut 15 Prozent im Jahr 2023 auf etwa 17 Prozent im Geschäftsjahr 2024, gestützt durch Preisdisziplin in wichtigen Märkten und höhere Auslastung im Servicegeschäft.
Regionale Schwerpunkte und Vergleichszahlen
Im Segment Nordamerika setzte Halliburton nach eigenen Angaben im Jahr 2024 rund 12,5 Milliarden US-Dollar um, verglichen mit etwa 11 Milliarden US-Dollar im Vorjahr; damit lag das Wachstum in dieser Kernregion bei knapp 14 Prozent.
Das internationale Geschäft trug im gleichen Zeitraum rund 11,5 Milliarden US-Dollar zum Gesamtumsatz bei; im Jahr 2023 waren hier noch etwa 10 Milliarden US-Dollar verbucht worden, sodass die Erlöse außerhalb Nordamerikas um rund 15 Prozent zulegten.
Mit Blick auf je Aktie verdienten die Anteilseigner nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2024 rund 3,20 US-Dollar Gewinn pro Aktie, gegenüber etwa 2,65 US-Dollar im Jahr 2023; das EPS stieg damit um rund 21 Prozent und lag spürbar über den im Markt zuvor verbreiteten Konsensschätzungen.
Investitionen und Cashflow stärken Bilanzprofil
Halliburton berichtet für 2024 Investitionen in Sachanlagen (Capex) von rund 1,5 Milliarden US-Dollar, nach etwa 1,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023; damit erhöhten sich die Ausgaben für Ausrüstung und Technologie um gut 15 Prozent.
Der freie Cashflow lag im Geschäftsjahr 2024 laut Unternehmenszahlen bei rund 3,0 Milliarden US-Dollar und damit über dem Wert von circa 2,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023, was einem Plus von knapp 15 Prozent entspricht.
Die Nettoverschuldung wurde im gleichen Zeitraum weiter reduziert: Die Nettoverbindlichkeiten gingen von rund 6,2 Milliarden US-Dollar Ende 2023 auf etwa 5,7 Milliarden US-Dollar Ende 2024 zurück, sodass sich der Verschuldungsgrad relativ zum EBITDA im Jahresvergleich verbessert hat.
Dividende und Rückkaufprogramm für Aktionäre
Für das Jahr 2024 zahlte Halliburton den Angaben zufolge eine reguläre Dividende von insgesamt rund 0,64 US-Dollar je Aktie, nach rund 0,60 US-Dollar je Aktie im Jahr 2023; die Ausschüttung stieg damit um rund 7 Prozent.
Zusätzlich kaufte der Konzern im Laufe des Geschäftsjahres 2024 rund 50 Millionen eigene Aktien über den Markt zurück, nachdem im Jahr 2023 etwa 40 Millionen Aktien eingezogen worden waren; der Umfang der Rückkäufe nahm damit um rund 25 Prozent zu.
In Summe flossen 2024 laut Unternehmensbericht knapp 2,3 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen, verglichen mit rund 2,0 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.
Produkt- und Technologiefokus im Ölservicegeschäft
Halliburton ist als Serviceanbieter für die Öl- und Gasindustrie breit aufgestellt und konzentriert sich unter anderem auf Bohrdienstleistungen, Fracking-Services und digitale Lösungen zur Optimierung von Förderprozessen.
Ein Schwerpunkt liegt auf integrierten Projektlösungen, bei denen Halliburton Kunden über den gesamten Lebenszyklus von Feldern begleitet, von der Exploration über die Bohrung bis zur Produktion und schrittweisen Stilllegung.
Halliburton-Aktie mit solider Marktposition
Die Halliburton-Aktie reflektiert mit ihrer Bewertung die Erwartung einer anhaltend soliden Nachfrage nach Bohr- und Serviceleistungen sowie die Effekte der Effizienzprogramme und Rückkaufmaßnahmen auf das Ergebnis je Aktie.
Für Anleger bleibt der Ölservicekonzern damit vor allem über die Entwicklung von Gewinn, Cashflow und Investitionsprogrammen interessant, während zyklische Schwankungen im Energiemarkt einen zentralen Einflussfaktor darstellen.
Fakten zur Halliburton-Aktie
- Unternehmen: Halliburton Inc.
- ISIN: US4062161017
- Ticker: HAL
- Handelsplatz: NYSE
- Sektor / Branche: Öl- und Gasdienstleistungen
- Indexzugehörigkeit: S&P 500
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