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New York: Gewinne - Weiter Hoffnung auf ein Ende des Iran-Krieges

01.04.2026 - 17:00:31 | dpa.de

Die Hoffnung auf ein Ende des Kriegs im Nahen Osten hat die Aktienkurse in den USA am Mittwoch etwas weiter nach oben getrieben.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 legte im frühen Handel um 0,7 Prozent auf 46.685 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 gewann 0,8 Prozent auf 6.582 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 1,2 Prozent auf 24.026 Punkte bergauf.

US-Präsident Donald Trump rechnet mit einem Ende der Angriffe seines Landes auf den Iran in zwei bis drei Wochen. Für eine Öffnung der für den Transport von Öl und Flüssiggas wichtigen Straße von Hormus sieht er hingegen andere Länder in der Verantwortung. Die USA hätten mit der Sicherung der vom Iran blockierten Meerenge - ausgelöst durch den amerikanisch-israelischen Krieg - "nichts zu tun", sagte Trump im Weißen Haus.

Die Skepsis am Markt ist gleichwohl ausgeprägt: "Wir raten weiterhin, auf Taten zu setzen, nicht auf Worte", schrieb Stratege Felix-Antoine Vezina-Poirier vom Analysehaus BCA Research. Jüngste Daten deuteten zwar auf eine leichte Belebung des Schiffsverkehrs an der Straße von Hormus hin; von den sonst üblichen Zahlen sei man aber noch sehr weit entfernt.

Der Ölpreis gab nach. In der Folge verzeichneten auch die Aktien großer Öl- und Gasproduzenten deutliche Verluste. So büßten Chevron US1667641005, Exxon Mobil US30231G1022 und Occidental Petroleum US6745991058 jeweils rund vier Prozent ein.

Nike US6541061031 sieht Risiken für sein Geschäft durch den Iran-Krieg. Überraschend für viele Analysten stellte der Sportartikelriese Umsatzrückgänge sowohl im laufenden Quartal als auch im gesamten Geschäftsjahr in Aussicht. Der Kurs der Aktie brach daraufhin am Dow-Ende um mehr als 14 Prozent ein und erreichte das Niveau von 2015.

Papiere von RH US74967X1037 sackten gar um mehr als 23 Prozent ab. Der Möbelhändler rechnet im ersten Quartal mit einem Umsatzrückgang von zwei bis vier Prozent. Analysten hatten hingegen im Mittel mit einem Anstieg von gut acht Prozent kalkuliert.

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