Trump, Kritik

Trump bekrÀftigt Kritik an Europa

10.12.2025 - 06:23:19

Die Kritik von US-PrĂ€sident Donald Trump an Europa zur Migrations- sowie der Energiepolitik reißt nicht ab.

Der Republikaner appellierte an Großbritannien, Öl in der Nordsee zu fördern. Er habe dem britischen Premierminister Keir Starmer den Rat gegeben, diese "großartige Energiequelle" in der Nordsee zu nutzen, sonst werde der Brite nach Trumps EinschĂ€tzung nicht lange im Amt bleiben. Der US-PrĂ€sident kritisierte zugleich die Windkraftförderung in Schottland, die teuer sei.

Trump: "Ich liebe Europa"

Der Republikaner sagte vor Trump-AnhĂ€ngern bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Pennsylvania ĂŒber die EuropĂ€er auch: "Sie sollten besser vorsichtig sein, denn Einwanderung und Energie werden Europa zerstören." Die Einwanderungspolitik sei so schlecht, dass sie "unser schönes Europa" zerstöre. "Ich liebe Europa", schob Trump nach.

Eigentlich ging Trump in seiner Rede vor AnhĂ€ngern, die mehr an einen Wahlkampfauftritt erinnerte, zunĂ€chst auf innenpolitische Wirtschaftsthemen wie bezahlbare Preise im Supermarkt ein. Der US-PrĂ€sident nutzte dann die BĂŒhne, um Kritik, mit der die US-Regierung seit Tagen europĂ€ische Partner ĂŒberzieht, zu bekrĂ€ftigen. Ähnlich hatte er sich zur Einwanderungs- sowie der Energiepolitik besonders mit Blick auf Deutschland bereits gestern geĂ€ußert.

Neues US-Papier spricht von Verlust der Demokratie

In der vergangenen Woche wurde die neue Sicherheitsstrategie der US-Regierung in Trumps zweiter Amtszeit veröffentlicht. Darin ist die Rede von einem angeblichen Verlust der Demokratie und der Meinungsfreiheit in Europa. Der Kontinent stehe vor großen Problemen, heißt es in dem Dokument. Dazu zĂ€hlen nach Ansicht der US-Regierung unter anderem die "Zensur der freien MeinungsĂ€ußerung und die UnterdrĂŒckung der politischen Opposition, abstĂŒrzende Geburtenraten sowie der Verlust nationaler IdentitĂ€ten und des Selbstvertrauens". Das Papier löste Empörung in Europa aus.

@ dpa.de