Weltweite, CO2-Strafzahlungen

Weltweite CO2-Strafzahlungen in der Schifffahrt ab 2028

11.04.2025 - 19:12:51

Die LĂ€nder der internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO haben sich auf einen globalen Standard zur schrittweisen Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Seeverkehr geeinigt.

Ab 2028 wird fĂŒr jedes Schiff, das einen bestimmten CO2-Grenzwert ĂŒberschreitet, eine Geldstrafe fĂ€llig, wie das IMO mitteilte. Diese liegt nach Angaben der EU-Kommission zunĂ€chst bei 100 US-Dollar pro Tonne CO2, bei höheren Überschreitungen steige die Strafe. Das Abkommen muss im Oktober noch rechtsverbindlich bestĂ€tigt werden.

Schritt zur KlimaneutralitÀt der Schifffahrt bis 2050

Die EU-Kommission schrieb von einer "historischen Vereinbarung im Kampf gegen den Klimawandel" sowie einem "bedeutenden Schritt hin zur KlimaneutralitÀt der globalen Schifffahrt bis 2050". Die IMO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen.

Die CO2-Bepreisung werde Einnahmen in Höhe von schÀtzungsweise 11 bis 13 Milliarden US-Dollar pro Jahr generieren. Das Geld werde zur Förderung der Entwicklung und des Einsatzes von emissionsfreien oder nahezu emissionsfreien Kraftstoffen verwendet, schrieb die EU-Kommission.

@ dpa.de