Arbeit, Deutschland

Ufo: GesprĂ€che fĂŒr Lufthansa-Kabinenpersonal bislang ohne Ergebnis

20.03.2024 - 09:10:58 | dpa.de

Die Lufthansa DE0008232125 und die Flugbegleitergewerkschaft Ufo ringen weiter um einen Tarifkompromiss fĂŒr das Kabinenpersonal.

"Es hakt am Geld und an der Laufzeit", sagte der Ufo-Vorsitzende Joachim Vazquez BĂŒrger am Mittwoch auf Anfrage nach einer zweitĂ€gigen Verhandlungsrunde. Es solle weiter verhandelt werden. "Aber ob es vor Ostern eine Einigung gibt, ist derzeit nicht abzusehen."

Die Gewerkschaft Ufo hatte fĂŒr die etwa 18 000 KabinenbeschĂ€ftigten der Lufthansa und die knapp 1000 KrĂ€fte der Regionaltochter Lufthansa Cityline im Kern 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten gefordert. Außerdem will die Gewerkschaft eine InflationsausgleichsprĂ€mie von 3000 Euro sowie höhere Zulagen erreichen. Vergangene Woche hatten die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa und der Lufthansa Cityline an den FlughĂ€fen Frankfurt und MĂŒnchen jeweils an einem Tag die Arbeit niedergelegt. Zehntausende Passagiere waren betroffen.

Am Mittwoch soll zudem die sechste Verhandlungsrunde fĂŒr das Luftsicherheitspersonal an FlughĂ€fen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den privaten Unternehmen der Luftsicherheit nach der Warnstreikwelle in der vergangenen Woche beginnen. Noch ungelöst ist auch der Tarifkonflikt der etwa 25 000 BeschĂ€ftigten der Lufthansa am Boden. Hier sollen ThĂŒringens MinisterprĂ€sident Bodo Ramelow und der frĂŒhere Chef der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, Frank-JĂŒrgen Weise, schlichten.

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