POLITIK: MinisterprĂ€sidenten wollen mehr Geld vom Bund fĂŒr HĂ€fen
24.10.2025 - 14:49:36"Aus den 300 Milliarden Euro Bundesanteil des Sondervermögens muss spĂŒrbar mehr Geld bei den HĂ€fen ankommen. Dazu haben sich die LĂ€nder einstimmig 16 zu null bekannt", erklĂ€rte Mecklenburg-Vorpommerns Staatskanzleichef Patrick Dahlemann (SPD) nach dem Treffen in Mainz. "Wir erwarten eine dauerhafte Aufstockung der bisher 38 Millionen Euro im Bundeshaushalt fĂŒr die HĂ€fen."
Die HĂ€fen im Norden sind von wirtschaftlicher Bedeutung fĂŒr ganz Deutschland - als UmschlagplĂ€tze und Industriestandorte, wie Dahlemann betonte. "Der Bund muss mehr in die HĂ€fen investieren, auch um die Konjunktur weiter anzukurbeln."
Bund sieht LĂ€nder in der Pflicht
Der Bund sieht weiter die LĂ€nder in der Pflicht. Der maritime Beauftragte der Bundesregierung, Christoph PloĂ (CDU), hatte anlĂ€sslich eines Besuchs diese Woche in Mecklenburg-Vorpommern an die Schweriner Landesregierung appelliert, Geld aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen fĂŒr die LĂ€nder und Kommunen schwerpunktmĂ€Ăig in die HĂ€fen zu investieren. MV stehen daraus rund 1,9 Milliarden Euro zu.
Dahlemann hatte in Mainz MinisterprĂ€sidentin Manuela Schwesig (SPD) vertreten, die derzeit in einer dreiwöchigen Reha-MaĂnahme nach ihrer Krebserkrankung vor sechs Jahren ist. Die 51-JĂ€hrige will ihren Dienst nĂ€chste Woche wieder antreten.

