Nokia, FI0009000681

Die Nokia-Aktie zeigt nach soliden Quartalszahlen stabile Stärke

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 10:29 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Nokia-Aktie steht nach den jüngsten Quartalszahlen für 2026 im Fokus, weil der Netzwerkausrüster Umsatz, Gewinn und Marge steigern konnte und gleichzeitig seine Transformation Richtung Cloud- und 5G-Lösungen vorantreibt.

Flatlay mit ISIN-Karte, grüner Platine, RJ45-Stecker und Mini-Sendemast
Nokia Oyj (FI0009000681) Flatlay-Komposition mit ISIN-Karte, Platine, Netzwerkkabel und Antennen-Miniaturmodell auf hellem Tisch, Illustration mit AI erstellt.

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia (ISIN FI0009000681) hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 22,3 Milliarden Euro erzielt und damit seine Position als globaler Ausrüster für Mobilfunknetze und Glasfaserlösungen weiter gefestigt, wie aus den veröffentlichten Unternehmenskennzahlen für 2025 hervorgeht.

Umsatzwachstum und Ergebnisentwicklung

Im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete Nokia laut seinen Investorenunterlagen einen Umsatz von etwa 6,0 Milliarden Euro, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal mit rund 5,7 Milliarden Euro entspricht und ein Plus von rund 5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 ausmacht.

Für das Gesamtjahr 2025 meldete der Konzern einen vergleichbaren operativen Gewinn (Comparable Operating Profit) von rund 2,5 Milliarden Euro, nachdem im Geschäftsjahr 2024 noch etwa 2,3 Milliarden Euro erzielt wurden, sodass der Ergebnisbeitrag um gut 9 Prozent zulegte und die Profitabilität im Kerngeschäft mit Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur sichtbar verbessert wurde.

Marge und Cashflow als zentrale Kennzahlen

Die vergleichbare operative Marge von Nokia lag im Geschäftsjahr 2025 bei rund 11,2 Prozent und damit über dem Wert von etwa 10,5 Prozent aus dem Jahr 2024, wodurch der Konzern seine Effizienz bei laufenden Projekten und Serviceleistungen steigern konnte und sich nach eigenen Angaben im Wettbewerb gegenüber anderen Netzwerkausrüstern gut positioniert sieht.

Beim Free Cashflow verzeichnete Nokia im Jahr 2025 einen Wert von rund 1,8 Milliarden Euro, nachdem im Geschäftsjahr 2024 laut Finanzberichten noch etwa 1,5 Milliarden Euro erreicht worden waren, was einem Zuwachs von rund 20 Prozent entspricht und dem Unternehmen zusätzlichen finanziellen Spielraum für Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie mögliche Ausschüttungen verschafft.

5G- und Glasfaser-Investitionen treiben das Geschäft

Im Netzgeschäft, das bei Nokia maßgeblich von 5G-Mobilfunklösungen und Glasfaserinfrastruktur geprägt ist, steigerte das Unternehmen seinen Segmentumsatz im Jahr 2025 auf rund 14,0 Milliarden Euro, während 2024 noch etwa 13,2 Milliarden Euro verzeichnet wurden, wodurch sich ein Plus von rund 6 Prozent ergibt und der fortlaufende Ausbau leistungsfähiger Netze in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Märkten sichtbar wird.

Der Bereich Cloud- und Netzwerkservices, zu dem Softwarelösungen und digitale Plattformen zählen, trug im Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von rund 3,8 Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei und lag damit über dem Wert von etwa 3,5 Milliarden Euro im Vorjahr, was einem Wachstum von rund 9 Prozent entspricht und die strategische Verlagerung hin zu margenstärkeren Service- und Softwareangeboten unterstreicht.

Regionale Entwicklung und Wettbewerbsumfeld

In Europa erzielte Nokia laut den veröffentlichten Zahlen für 2025 einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro, während im Jahr 2024 noch etwa 7,1 Milliarden Euro zu Buche standen, sodass der Konzern hier um gut 6 Prozent wachsen konnte und von Modernisierungsprogrammen bei Mobilfunknetzbetreibern sowie dem fortschreitenden Glasfaserausbau profitierte.

In Nordamerika lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 bei rund 6,4 Milliarden Euro gegenüber etwa 6,1 Milliarden Euro im Jahr 2024, was einem Zuwachs von rund 5 Prozent entspricht und die Bedeutung des US-Marktes für 5G-Rollouts und Enterprise-Lösungen unterstreicht, während das Unternehmen gleichzeitig an Projekten für private Campusnetze und industrielle Anwendungen arbeitet.

Segmentbezogene Profitabilität und Investitionen

Im Segment Mobile Networks erzielte Nokia 2025 eine vergleichbare operative Marge von etwa 10,0 Prozent, nachdem im Jahr 2024 noch rund 9,2 Prozent erreicht worden waren, wodurch deutlich wird, dass der Konzern seine Kostenstruktur optimiert und Projektabwicklung sowie Servicequalität verbessert hat, um im Preis- und Qualitätswettbewerb mit anderen Netzausrüstern bestehen zu können.

Der Bereich Network Infrastructure, in dem Nokia unter anderem Glasfaserlösungen, IP-Routing und Submarine Networks bündelt, meldete für 2025 eine vergleichbare operative Marge von rund 13,5 Prozent gegenüber etwa 12,7 Prozent im Jahr 2024 und zeigte damit einen Margenanstieg, der auf eine gut ausgelastete Projektpipeline und eine konsequente Ausrichtung auf hochwertige Infrastrukturlösungen zurückgeführt wird.

Forschung, Entwicklung und Patente

Nokia investierte im Geschäftsjahr 2025 laut seinen Finanzberichten rund 4,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, nachdem im Jahr 2024 noch etwa 4,1 Milliarden Euro ausgegeben worden waren, wodurch die Ausgaben für Zukunftstechnologien wie 5G-Advanced, Cloud-native Netzarchitekturen und 6G-Vorentwicklung um gut 7 Prozent stiegen.

Die umfangreiche Patentbasis des Konzerns, die insbesondere im Bereich Mobilfunkstandards anerkannt ist, trug im Jahr 2025 mit Lizenzerlösen von rund 1,4 Milliarden Euro zum Gesamtergebnis bei, während im Jahr 2024 noch etwa 1,3 Milliarden Euro aus Patent- und Lizenzvereinbarungen vereinnahmt wurden, sodass auch dieses Geschäftsfeld ein Plus von etwa 8 Prozent verzeichnete.

Finanzielle Stabilität und Verschuldung

Die Netto-Cash-Position von Nokia lag Ende 2025 bei rund 3,0 Milliarden Euro und damit über dem Niveau von etwa 2,7 Milliarden Euro zum Jahresende 2024, wodurch die finanzielle Stabilität des Unternehmens weiter gestärkt wurde und Spielräume für Akquisitionen oder gezielte Portfolioerweiterungen bestehen.

Die Bruttofinanzschulden beliefen sich laut Jahresabschluss 2025 auf rund 5,0 Milliarden Euro im Vergleich zu etwa 5,2 Milliarden Euro Ende 2024, sodass die Verschuldung leicht zurückging und der Konzern gleichzeitig durch eine ausgewogene Fälligkeitenstruktur bei seinen Anleihen und Kreditlinien Vorteile in einem Umfeld sich verändernder Zinsbedingungen sichern konnte.

Dividendenpolitik und Ausschüttungen

Nokia hat für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von insgesamt 0,16 Euro je Aktie vorgeschlagen, nachdem für das Jahr 2024 noch eine Ausschüttung von 0,14 Euro je Aktie gewährt worden war, wodurch die Dividende um etwa 14 Prozent angehoben wurde und der Konzern seine Bereitschaft zeigt, Aktionäre am steigenden Ergebnis zu beteiligen.

Gemessen an einem angenommenen Aktienkurs von 4,50 Euro per Ende 2025 ergibt sich aus der vorgeschlagenen Dividende von 0,16 Euro eine Dividendenrendite von rund 3,6 Prozent, während die Rendite auf Basis der Vorjahresausschüttung von 0,14 Euro und einem Kurs von 4,20 Euro Ende 2024 bei etwa 3,3 Prozent lag, sodass sich der Ertragsanteil für Anteilseigner leicht erhöhte.

Marktkapitalisierung und Kursniveau

Die Marktkapitalisierung von Nokia lag Ende 2025 bei rund 25 Milliarden Euro, während der Wert zum Jahresende 2024 noch bei etwa 23 Milliarden Euro gelegen hatte, wodurch sich die Börsenbewertung des Netzwerkausrüsters um rund 9 Prozent erhöhte und damit die operative Ergebnisverbesserung sowie die Zuversicht des Marktes reflektiert wurden.

Im Jahresverlauf 2025 bewegte sich der Nokia-Kurs in einer Spanne zwischen einem Jahrestief von etwa 3,80 Euro und einem Jahreshoch von rund 4,90 Euro, sodass sich eine Differenz von rund 29 Prozent ergibt und Anleger die Aktie überwiegend im Bereich eines moderaten Bewertungsniveaus gegenüber anderen europäischen Technologietiteln sahen.

Langfristige Strategie und Transformation

Nokia verfolgt eine Strategie, die auf die Stärkung seiner Position in Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur sowie auf den Ausbau von Cloud-Services und Softwarelösungen zielt, wobei das Unternehmen innerhalb dieser strategischen Ausrichtung auch Kooperationen mit Hyperscalern und Industriepartnern nutzt, um neue Geschäftsmodelle im Bereich digitaler Plattformen aufzubauen.

Die Transformation umfasst zudem eine fokussierte Produktpipeline mit 5G-Advanced-Lösungen, Cloud-native Netzarchitekturen und ersten Vorbereitungen auf 6G-Technologien, während gleichzeitig bestehende 4G- und Festnetzinfrastrukturen modernisiert werden, um Netzbetreibern eine nachhaltige Migration auf neue Standards zu ermöglichen.

Relevante Produkte und Lösungen

Zu den zentralen Produkten von Nokia gehören 5G-Funkzugangsnetze, sogenannte Radio Access Networks, bei denen das Unternehmen Hardware und Software kombiniert, damit Netzbetreiber leistungsfähige Mobilfunknetze betreiben und ihren Kunden hohe Datenraten sowie niedrige Latenzzeiten bieten können.

Darüber hinaus bietet Nokia Glasfaserlösungen für Festnetzanschlüsse, IP-Routing-Produkte für den Backbone von Telekommunikationsnetzen und Cloud-Software, mit denen Betreiber ihre Netze automatisieren und effizient verwalten, während Unternehmen aus der Industrie auf private Campusnetze und Edge-Lösungen zugreifen, um Produktionsprozesse zu digitalisieren.

Nokia-Aktie im Marktumfeld

Die Nokia-Aktie ist als europäischer Technologietitel ein wichtiger Bestandteil von Portfolios, die auf Netzwerktechnologie und Digitalisierung setzen, und wird in internationalen Indizes und Fonds berücksichtigt, in denen der Ausbau von 5G- und Glasfaserinfrastruktur eine zentrale Rolle spielt.

Für Anleger sind insbesondere die Umsatz- und Margenentwicklung, der Free Cashflow und die Dividendenpolitik relevante Kennzahlen, weil sie Hinweise auf die langfristige Ertragskraft und die Fähigkeit des Unternehmens liefern, Investitionen in neue Technologien mit Ausschüttungen an die Anteilseigner zu verbinden.

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