Ălpreise kaum verĂ€ndert
22.03.2024 - 17:08:43 | dpa.deAm Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 85,75 US-Dollar. Das waren drei Cent weniger als am Vortag. Der Preis fĂŒr ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um drei Cent auf 81,03 Dollar.
Die Ălpreise waren an den beiden Vortagen gefallen. Davor war der Brent-Preis bis auf 87,70 Dollar gestiegen und hatte den höchsten Stand seit November erreicht. "Dass ihm dann aber die Puste ausgegangen ist, dĂŒrfte auch mit dem noch etwas unklaren Bild der aktuellen Marktversorgung zu erklĂ€ren sein", schreibt Commerzbank-Expertin Barbara Lambrecht. So habe zwar die Internationale Energieagentur IEA eine Unterversorgung mit Rohöl prognostiziert. Die zeitnahen Indikatoren zeichneten jedoch ein unklares Bild.
Auftrieb erhalten die Ălpreise von dem knappen Angebot des groĂen Förderverbunds Opec+, den zahlreichen geopolitischen Spannungen und den zuletzt abnehmenden Ălreserven in den USA. Ein Gegengewicht stellt die konjunkturell bedingt schwĂ€chelnde Nachfrage dar.
