Ălpreise gestiegen - USA-China-Treffen enttĂ€uscht
15.05.2026 - 16:14:12 | dpa.deEin Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 108,60 US-Dollar. Damit stieg der Preis der Referenzsorte um 2,72 Prozent zum Vortag.
Die Preise haben sich auf Wochensicht deutlich erhöht, da die fĂŒr den Ălhandel entscheidende StraĂe von Hormus faktisch geschlossen bleibt. Am Montag hatte der Brent-Preis noch bei rund 100 Dollar gelegen. Eine Ăffnung ist weiterhin nicht in Sicht. Die Anleger haben laut HĂ€ndlern von dem Treffen zwischen dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und dem US-PrĂ€sidenten Donald Trump in Peking mehr erwartet. Die Ălpreise legte daher auch am Freitag zu.
Irans AuĂenminister hat die AuĂenpolitik der Vereinigten Staaten scharf kritisiert. Bei einer Pressekonferenz in Neu-Delhi warf Chefdiplomat Abbas Araghtschi der US-Regierung widersprĂŒchliche Signale in der Kommunikation vor. "Die Botschaften, die wir von amerikanischer Seite erhalten, unterscheiden sich tĂ€glich."
"Je lĂ€nger sich keine Einigung zwischen den Konfliktparteien abzeichnet, desto mehr dĂŒrfte die Entwicklung der VorrĂ€te in den Fokus der Marktteilnehmer rĂŒcken", schreiben die Rohstoffexperten der Commerzbank. In den USA schaue man in der kommenden Woche auf den wöchentlichen Lagerbericht des US-Energieministeriums und in China auf die Industrieproduktion. "Sollten Chinas Raffinerien trotz gesunkener Rohölimporte die Verarbeitung nicht gedrosselt haben, dĂŒrften auch dort die RohölvorrĂ€te sinken."
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