Ălpreise steigen - Trump setzt Ultimatum und Goldman Sachs erhöht Preisprognose
23.03.2026 - 08:32:51 | dpa.deRohöl der Sorge Brent mit Lieferung im Mai wurde am Morgen bei 113,45 US-Dollar gehandelt und damit mehr als ein Prozent höher als am Freitag. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran hat sich Rohöl aus der Nordsee etwa 57 Prozent verteuert.
Trump hatte in der Nacht zum Sonntag (MEZ) mit der Zerstörung von Energieanlagen im Iran gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die StraĂe von Hormus vollstĂ€ndig und "ohne Drohungen" öffnen. Der Iran reagierte unmittelbar und drohte mit der vollstĂ€ndigen SchlieĂung der StraĂe von Hormus, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen sollten. Zuletzt hatte der Iran einigen ausgewĂ€hlten Handelsschiffen die Durchfahrt durch die fĂŒr den Ălhandel wichtige Meerenge erlaubt.
Marktbeobachter sprechen von einer wachsenden Unsicherheit von Anlegern am Ălmarkt durch die uneinheitliche Kommunikation des US-PrĂ€sidenten im Iran-Krieg. Kurz vor seinem Ultimatum an den Iran hatte Trump noch erklĂ€rt, er erwĂ€ge, die US-MilitĂ€reinsĂ€tze zu reduzieren.
Unterdessen geht die US-Investmentbank Goldman Sachs davon aus, dass die Ălpreise fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum auf einem hohen Niveau bleiben dĂŒrften. In einer aktuellen Studie wird fĂŒr die Monate MĂ€rz und April mit einem durchschnittlichen Preis fĂŒr Rohöl der Sorte Brent von 110 Dollar je Barrel gerechnet. Ende des Jahres erwartet Goldman Sachs einem Preis fĂŒr Brent-Ăl von 80 Dollar je Barrel. Zuvor hatten die Rohstoffexperten von Goldman Sachs fĂŒr das vierte Quartal nur mit einem Preis von 71 Dollar gerechnet. In ihrer Studie gehen sie von einer lĂ€ngeren Unterbrechung der Ăllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf aus.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

