Ălpreise bewegen sich wenig - Sorgen wegen Situation im Roten Meer
19.12.2023 - 08:15:18 | dpa.deAm Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar 78,06 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Vortag. Der Preis fĂŒr ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung fiel dagegen um zehn Cent auf 72,37 Dollar.
Zu Wochenbeginn hatten die Erdölpreise um etwa zwei Dollar zugelegt. Auslöser war eine Zuspitzung der angespannten Lage im Roten Meer. Mehrere groĂe Reedereien setzten die Durchfahrt in Richtung Suezkanal aus, nachdem sich Angriffe der von Iran unterstĂŒtzten Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe gehĂ€uft hatten. Die USA haben mittlerweile eine internationale Allianz zum Schutz der Schiffe ins Leben gerufen.
Die Route ĂŒber den Suezkanal ins Mittelmeer ist fĂŒr den Rohöltransport von groĂer Bedeutung. Analysten der Investmentbank Jefferies schĂ€tzen, dass etwa acht Prozent der weltweiten Rohöltransporte durch den Suezkanal gehen. Ein Ausfall der Route ist teuer und langwierig, da die Schiffe in dem Fall den deutlich lĂ€ngeren Weg um Afrika herum in Kauf nehmen mĂŒssen.
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