Ölpreise sinken - Vermittler bemühen sich um Waffenruhe im Nahen Osten
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 08:16 Uhr | dpa.deDer Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im September sank um mehr als ein Prozent auf 88,19 US-Dollar. Zu Beginn der Woche war der Preis mit der jüngsten Eskalierung der geopolitischen Lage im Nahen Osten noch bis auf 91,42 Dollar gestiegen.
Das US-Militär hat in der nunmehr zehnten Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Von dort werden wieder Explosionen in mehreren Gebieten des Landes gemeldet. Dennoch sind die Ölpreise in der Nacht zum Dienstag nicht weiter gestiegen, denn mittlerweile laufen Militärschläge und diplomatische Initiativen parallel, was die Ölpreise nach Einschätzung von Marktbeobachtern bremst.
Medienberichten zufolge bemühen sich Vermittler um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal "Axios" aus Quellen. Auch das "Wall Street Journal" berichtete über den Vorschlag.
