Ălpreise geben nach - Starker Dollar nach US-Wahlen belastet
06.11.2024 - 10:56:00Der US-Dollar reagierte mit Kursgewinnen auf die weitere PrÀsidentschaft von Donald Trump, was die Nachfrage nach Rohöl bremste.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Vormittag 74,19 US-Dollar. Das waren 1,34 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis fĂŒr ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Dezember fiel um 1,39 Dollar auf 70,60 Dollar.
Da Rohöl auf dem Weltmarkt in der Regel in Dollar gehandelt wird, verteuern Kursgewinne der amerikanischen WĂ€hrung den Rohstoff in LĂ€ndern auĂerhalb des Dollar-Raums. AuĂerdem wurde am Markt auf mögliche Auswirkungen der Wahl hingewiesen.
Zudem belastet die jĂŒngste Entwicklung der Ălreserven in den USA die Notierungen am Ălmarkt. Der Interessenverband American Petroleum Institute (API) hatte in der vergangenen Woche einen Anstieg der LagerbestĂ€nde an Rohöl um 3,1 Millionen Barrel verzeichnet.
Höhere Reserven in der gröĂten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ălpreise. Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Ălreserven erwartet.

