EuropÀische Postdienste schrÀnken US-Paket-Service ein
21.08.2025 - 13:08:21 | dpa.deAb kommenden Dienstag wĂŒrden bis auf weiteres grundsĂ€tzlich keine Warensendungen mehr bearbeitet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zuvor hatten Postdienstleister in Belgien und Skandinavien Ă€hnliche Schritte angekĂŒndigt.
Laut einem Erlass von US-PrĂ€sident Donald Trump wird die Zollfreiheit fĂŒr Warenimporte mit einem Wert unter 800 Dollar ab 29. August abgeschafft. Pro Artikel sollen demnach Zölle von 80 bis 200 Dollar fĂ€llig werden.
Die Zoll-Prozeduren seien geĂ€ndert worden, und es lĂ€gen noch keine ausreichenden Informationen ĂŒber die notwendigen Verfahren vor, teilte die Ăsterreichische Post mit. "Diese VerschĂ€rfung stellt sĂ€mtliche Postgesellschaften weltweit beim Warenversand in die USA vor groĂe Herausforderungen", hieĂ es.
Ausnahmen fĂŒr private Geschenke und Dokumente
Das Unternehmen wird kĂŒnftig nur private Geschenkpakete mit einem Wert von unter 100 Euro und Dokumenten-Sendungen in die USA befördern. FĂŒr Firmenkunden der Ăsterreichischen Post steht als Alternative nur noch ein kostspieligerer Express-Service zur VerfĂŒgung, der in Partnerschaft mit dem Dienstleister DHL abgewickelt wird.
Am Mittwoch hatten die belgische bpost, die norwegische Posten Bring sowie die schwedisch-dÀnische Postnord mitgeteilt, dass sie Warensendungen in die USA temporÀr weitgehend einstellen. Die europÀischen Postdienstleister arbeiten nach eigenen Angaben bereits nach Lösungen, um wieder die gewohnten Dienstleistungen in die USA anbieten zu können.
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