Ostbeauftragte, PCK-Raffinerie

Ostbeauftragte besucht PCK-Raffinerie in Brandenburg

31.03.2026 - 06:25:20 | dpa.de

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, besucht am Dienstag (13.00 Uhr) die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder.

Die Raffinerie nordöstlich von Berlin versorgt Teile der Hauptstadt, von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen mit Sprit, Heizöl, Kerosin und anderen Produkten.

Die Staatsministerin besucht PCK wenige Wochen nach der Ankündigung aus dem US-Finanzministerium, dass die unter Treuhandverwaltung stehenden deutschen Tochtergesellschaften des russischen Unternehmens Rosneft dauerhaft von US-Ölsanktionen verschont bleiben sollen.

Ostbeauftragte bekannte sich zu Raffinerie

Kaiser betonte die Bedeutung der Raffinerie im Februar bei ihrer Teilnahme an der Task Force (Arbeitsgruppe) PCK unter Leitung von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). "Schwedt sichert wesentlich die Versorgung Ostdeutschlands mit Mineralölprodukten, deshalb bleibt es unser Ziel, dass der Standort weiter gesichert und zukunftsfest gemacht wird", sagte die SPD-Politikerin.

Viele Jahre verarbeitete die PCK-Raffinerie nur russisches Öl aus der Pipeline Druschba. Wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine entschied die Bundesregierung, ab 2023 auf russisches Pipeline-Öl zu verzichten. Die Raffinerie stellte auf andere Quellen um. PCK gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die der Bund wegen des Kriegs unter Treuhandverwaltung stellte. Nach einer neuen Regelung darf der Bund dauerhaft die Kontrolle über Rosneft Deutschland übernehmen.

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