Schoko-WeihnachtsmÀnner kosten deutlich mehr als 2024
07.11.2025 - 06:51:01Viele der beliebten Leckereien sind allerdings deutlich teurer geworden, wie eine Auswertung der Vergleichsapp Smhaggle fĂŒr die Deutsche Presse-Agentur zeigt.
Schoko-WeihnachtsmĂ€nner kosten je nach Marke und GröĂe bis zu 25 Prozent mehr, in manchen FĂ€llen sogar zwei Drittel mehr. Ein 70 Gramm schwerer Vollmilch-Weihnachtsmann eines groĂen Markenherstellers liegt derzeit bei 3,99 Euro, wĂ€hrend vergleichbare Artikel anderer Hersteller mit mehr Packungsinhalt 2,99 Euro kosten.
Starker Preisanstieg bei Lebkuchenherzen
Auch andere Saisonprodukte sind teurer als im Vorjahr. Der Preis fĂŒr eine 250-Gramm-Packung Dominosteine liegt rund 25 Prozent höher. FĂŒr 300 Gramm gefĂŒllte Lebkuchenherzen zahlen Verbraucher bis zu 60 Prozent mehr. Beide Produkte kosten - egal ob Markenartikel oder Eigenmarke - jetzt deutlich mehr als drei Euro pro StĂŒck. Bereits im Vorjahr hatten sich viele SĂŒĂwaren verteuert.
Smhaggle hat die dominierenden Regalpreise bei groĂen Handelsunternehmen verglichen. Regional und in von Kaufleuten gefĂŒhrten MĂ€rkten können sie abweichen. Sonderangebote sind nicht Teil der Untersuchung. Da die Saison erst angelaufen ist, könnten sich die Preise noch Ă€ndern, sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sven Reuter.
WeihnachtssĂŒĂwaren werden hĂ€ufiger im Sonderangebot gekauft
Der Kakaopreis an den Rohstoffbörsen war im vergangenen Jahr infolge von schlechten Ernteerwartungen stark gestiegen, inzwischen ist er wieder etwas gesunken.
Wie sind die neuen Preissteigerungen zu erklĂ€ren? Die Endverbraucherpreise lege der Einzelhandel fest, nicht die Hersteller, teilte der Bundesverband der Deutschen SĂŒĂwarenindustrie auf Nachfrage mit. Der Kakaopreis habe zwar nachgegeben, liege aber immer noch doppelt bis dreimal so hoch wie vor drei Jahren.
Zahlen des Marktforschers NIQ zeigen, dass bis Mitte Oktober in Deutschland etwa 10 Prozent weniger WeihnachtssĂŒĂwaren verkauft worden sind als im Vorjahr. Wegen gestiegener Preise liegen die UmsĂ€tze etwa auf demselben Niveau. Stark gestiegen ist der Anteil der Produkte, die im Sonderangebot gekauft werden. 2024 seien es zu diesem Zeitpunkt 46 Prozent gewesen, aktuell 66 Prozent, sagte NIQ-Experte David Georgi.

