LĂ€nder offen fĂŒr Altersgrenzen fĂŒr Social Media
05.03.2026 - 16:21:58 | dpa.de"Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in dieser sozialen Welt sicher sind", sagte Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) nach der MinisterprĂ€sidentenkonferenz in Berlin. In einem Beschluss begrĂŒĂen die LĂ€nder die Einrichtung der Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" und fordern, deren Ergebnisse gemeinsam auszuwerten.
LĂ€nder wollen Ergebnisse der Expertenkommission abwarten
"Ich bin froh, das auf Initiative von ThĂŒringen und Mecklenburg-Vorpommern die LĂ€nder sich klar festgelegt haben auf eine altersgestufte Regelung bei Social Media", sagte ThĂŒringens MinisterprĂ€sident Mario Voigt (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Voigt hatte das Thema in der Vergangenheit mit vorangetrieben.
Kretschmer sagte, man wolle die Ergebnisse der Expertenkommission abwarten, sie dann aber auch umsetzen. "Und dass wir auch zu altersgerechten BeschrÀnkungen kommen wollen."
Schweitzer: Medienregulierung Sache der LĂ€nder
Der rheinland-pfÀlzische MinisterprÀsident Alexander Schweitzer (SPD) wies darauf hin, dass Medienregulierung Aufgabe der LÀnder sei. "Ich habe eine hohe Achtung vor Expertise. Wir sollten in der Politik vielleicht viel öfter auf Expertinnen und Experten hören. Aber niemand wird uns die Entscheidungsverantwortung abnehmen."
Die CDU hatte sich auf ihrem Parteitag fĂŒr ein Mindestalter von 14 Jahren fĂŒr soziale Medien ausgesprochen, bis zum 16. Lebensjahr gebe es ein "besonderes SchutzbedĂŒrfnis". Auch die SPD fordert eine Altersgrenze von 14 Jahren und Jugendversionen der Plattformen fĂŒr alle unter 16.
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