Die Resona-Aktie legt nach soliden Quartalszahlen leicht zu
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 09:31 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDer japanische Finanzkonzern Resona Holdings Inc. (ISIN JP3188200004) meldete für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen Anstieg des konsolidierten Nettogewinns auf rund 213 Milliarden Yen, nachdem im Vorjahr etwa 200 Milliarden Yen erzielt worden waren, was einem Plus von gut 6 Prozent entspricht (Geschäftsjahr 2023/2024 laut Unternehmensangaben).
Ergebnisse und Vergleich zum Vorjahr
Laut den veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2023/2024 steigerten sich die konsolidierten Erträge von Resona Holdings im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/2023 von rund 860 Milliarden Yen auf etwa 890 Milliarden Yen, was einem Zuwachs von gut 3,5 Prozent entspricht.
Parallel dazu erhöhte sich der konsolidierte Nettogewinn von rund 200 Milliarden Yen im Geschäftsjahr 2022/2023 auf etwa 213 Milliarden Yen im Geschäftsjahr 2023/2024, womit Resona seine Profitabilität trotz eines herausfordernden Zinsumfelds in Japan ausbauen konnte.
Kapitalquote und Risikoprofil
Resona Holdings weist auf Basis der geprüften Zahlen zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 eine CET1-Quote (Common Equity Tier 1) von rund 10 Prozent aus, nachdem die Quote im Geschäftsjahr 2022/2023 noch bei etwa 9,5 Prozent gelegen hatte. Damit hat der Konzern seine Kapitalausstattung gegenüber dem Vorjahr geringfügig verbessert.
Die Gesamtkapitalquote lag im gleichen Zeitraum bei grob 13 Prozent, verglichen mit rund 12,7 Prozent im Vorjahr, was auf eine weiterhin konservative Bilanzpolitik und ein kontrolliertes Risikoprofil schließen lässt. Für Anleger ist insbesondere die Entwicklung der Kernkapitalquote bedeutsam, da sie Rückschlüsse auf die Fähigkeit des Instituts zur Aufnahme von Wachstum und zur Ausschüttung von Dividenden erlaubt.
Dividende und Ausschüttungspolitik
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 schlug Resona eine Jahresdividende von insgesamt rund 24 Yen je Aktie vor, nachdem im Geschäftsjahr 2022/2023 etwa 22 Yen je Aktie gezahlt worden waren. Dies entspricht einem Dividendenwachstum von gut 9 Prozent, das die höhere Ertragskraft des Konzerns widerspiegelt.
Die Ausschüttungsquote lag im Geschäftsjahr 2023/2024 bei ungefähr 35 bis 40 Prozent des Nettogewinns, womit Resona seine Strategie einer ausgewogenen Verwendung der Gewinne zwischen Kapitalstärkung und Rückflüssen an die Aktionäre fortsetzt.
Geschäftsmodell und Fokus auf Retail-Banking
Resona Holdings ist eine der größeren Finanzgruppen in Japan und konzentriert sich mit ihren Tochterbanken traditionell stark auf das Retail- und KMU-Geschäft. Der Schwerpunkt liegt in klassischen Bankdienstleistungen, darunter Einlagen, Kredite, Zahlungsverkehr und Vermögensprodukte für private Kunden sowie kleine und mittelgroße Unternehmen.
Wesentliche Ertragsquellen sind das Zinsgeschäft mit Privat- und Unternehmenskunden sowie Gebühren aus Zahlungsverkehr, Anlageprodukten und weiteren Finanzdienstleistungen. Vor diesem Hintergrund spielen die japanischen Zinsmargen und das Kreditwachstum im Inland eine zentrale Rolle für die Ergebnisentwicklung.
Aktien-Schlussabsatz
Die Resona-Aktie wird in Japan an der TSE in Yen gehandelt. Bei einer Marktkapitalisierung von grob 1,5 bis 2 Billionen Yen (Stand Geschäftsjahr 2023/2024) zählt die Gesellschaft zu den größeren börsennotierten Finanzkonzernen des Landes.
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