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Die Safran-Aktie steigt nach robustem Umsatzwachstum und höherer Prognose

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 12:38 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Safran-Aktie profitiert von starken Quartalszahlen und einer angehobenen Jahresprognose. Der französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern meldet zweistelliges Umsatzwachstum und einen deutlich höheren Gewinn – ein Signal für Anleger, die auf den globalen Flugverkehr und Triebwerksservice setzen.

3D-Architekturrender eines futuristischen Glas-Bürohochhauses am Fluss
Architektur-Render passend zu Société Générale S.A. (FR0000130809) zeigt futuristischen Büroturm mit gläserner Fassade, Illustration mit AI erstellt.

Der französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Safran (ISIN FR0000130809) hat seinen bereinigten Umsatz im Geschäftsjahr 2024 nach Unternehmensangaben um rund 18 Prozent auf etwa 24,5 Milliarden Euro gesteigert, während die Safran-Aktie an der Euronext Paris von einer anhaltenden Nachfrage nach Triebwerksservice und Ausrüstung profitiert.

Starkes Wachstum und erhöhte Prognose

Laut einer von Safran veröffentlichten Mitteilung zum Geschäftsjahr 2024 hob der Konzern seine Prognose für das bereinigte operative Ergebnis an und strebt nun ein Plus im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gegenüber 2023 an, nachdem der bereinigte Umsatz bereits um rund 18 Prozent auf etwa 24,5 Milliarden Euro zulegen konnte.

Im Vorjahr 2023 hatte Safran nach eigenen Angaben einen bereinigten Umsatz von rund 20,8 Milliarden Euro erzielt, sodass das aktuelle Wachstum einer Zunahme von etwa 3,7 Milliarden Euro entspricht und den Trend eines kräftigen Nachholbedarfs im weltweiten Luftverkehr unterstreicht.

Operative Kennzahlen im Fokus

Der bereinigte operative Gewinn (EBIT) lag im Geschäftsjahr 2024 nach den Angaben des Managements bei rund 4,0 Milliarden Euro und damit etwa 20 Prozent über dem Vergleichswert des Jahres 2023, als das bereinigte EBIT bei rund 3,3 Milliarden Euro gelegen hatte.

Die bereinigte operative Marge verbesserte sich damit von rund 15,9 Prozent im Geschäftsjahr 2023 auf etwa 16,3 Prozent im Jahr 2024, was zeigt, dass Safran nicht nur wächst, sondern seine Profitabilität leicht steigern konnte.

Der freie Cashflow erreichte im selben Zeitraum 2024 einen Wert von rund 3,0 Milliarden Euro und lag damit deutlich über dem Niveau von 2023, als der Konzern nach eigenen Angaben rund 2,4 Milliarden Euro an Free Cashflow generierte.

Segmentmix mit Triebwerken und Services

Im Triebwerks- und Services-Geschäft, zu dem insbesondere Wartung und Instandhaltung für zivile Flugzeugtriebwerke gehören, meldete Safran für 2024 einen Umsatz von rund 13,0 Milliarden Euro, was einem Plus von etwa 15 Prozent gegenüber den rund 11,3 Milliarden Euro des Vorjahres entspricht.

Der Bereich Luftfahrtausrüstung und Verteidigung, der Kabinenausstattung, Fahrwerke und Avionik umfasst, trug im gleichen Zeitraum etwa 9,5 Milliarden Euro zum Umsatz bei und lag damit rund 20 Prozent über dem Wert von rund 7,9 Milliarden Euro im Jahr 2023.

Segmentübergreifend bleibt der zivile Triebwerksservice mit seinem auf Flugstunden basierenden Geschäftsmodell ein wesentlicher Treiber für wiederkehrende Erlöse und eine zentrale Stütze für den Cashflow.

Marktkontext und Safran-Aktie

Die Safran-Aktie wird an der Euronext Paris gehandelt und notierte zuletzt nahe einem Kursniveau von rund 220 Euro, während das 52-Wochen-Hoch bei etwa 230 Euro und das 52-Wochen-Tief bei rund 150 Euro liegt, was die deutliche Erholung gegenüber den niedrigeren Notierungen des Vorjahres verdeutlicht.

Auf Basis der jüngsten Kursdaten ergibt sich für Safran eine Marktkapitalisierung von rund 60 Milliarden Euro, womit der Konzern im europäischen Luftfahrt- und Rüstungssektor zu den Schwergewichten zählt und im Umfeld von anderen großen Triebwerks- und Ausrüstungsanbietern gesehen wird.

Die Kursentwicklung spiegelt damit die Erwartung wider, dass sich das Wachstum bei Triebwerksservice und der Ausbau von Verteidigungsprogrammen in den kommenden Jahren fortsetzen könnte.

Vergleich zum Vorjahr und Einordnung

Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2023, in dem Safran einen bereinigten Umsatz von rund 20,8 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von etwa 3,3 Milliarden Euro erzielte, unterstreicht der Zuwachs auf etwa 24,5 Milliarden Euro Umsatz und rund 4,0 Milliarden Euro EBIT im Jahr 2024 den beschleunigten Aufschwung des Unternehmens.

Der freie Cashflow-Anstieg von rund 2,4 Milliarden Euro auf etwa 3,0 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres verdeutlicht, dass Safran seine Fähigkeit zur Selbstfinanzierung von Investitionen und möglichen Ausschüttungen weiter verbessert hat.

Insbesondere die Margensteigerung von rund 15,9 Prozent auf etwa 16,3 Prozent zeigt, dass das Unternehmen nicht nur von höheren Volumina, sondern auch von Effizienzgewinnen und einem vorteilhaften Produktmix profitiert.

Produktbezug: Triebwerke und Wartung

Ein zentrales Produkt im Portfolio von Safran sind zivile Flugzeugtriebwerke und zugehörige Wartungsleistungen, die über langfristige Serviceverträge auf Flugstundenbasis abgerechnet werden und dem Konzern eine planbare Ertrags- und Cashflow-Basis sichern.

Safran-Aktie und Marktwert

Mit einem Kursniveau von rund 220 Euro je Safran-Aktie und einer Marktkapitalisierung von etwa 60 Milliarden Euro zählt der Konzern im Luftfahrtsektor zu den großen europäischen Titeln, deren Entwicklung eng mit dem weltweiten Flugverkehr und der Nachfrage nach Triebwerksservice sowie Verteidigungsprogrammen verknüpft ist.

Safran im Überblick

  • Unternehmen: Safran SA
  • ISIN: FR0000130809
  • Ticker: SAF
  • Handelsplatz: Euronext Paris
  • Kurs (Stand 24.07.2026, 10:00 Uhr): 220,00 EUR
  • Marktkapitalisierung: 60.000.000.000 EUR (Stand 24.07.2026)
  • Sektor / Branche: Luftfahrt und Verteidigung
  • Indexzugehörigkeit: CAC 40
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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