Absage, Bern

Absage aus Bern: Heute keine USA-Iran-GesprÀche in Luxusresort

19.06.2026 - 07:21:46 | dpa.de

Die Schweizer Regierung hat die eigentlich fĂŒr heute angedachte erste GesprĂ€chsrunde zur Ausgestaltung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran in der NĂ€he von Luzern abgesagt.

"Die GesprĂ€che auf dem BĂŒrgenstock werden heute nicht wie geplant stattfinden", teilte das Außenministerium in Bern mit. GrĂŒnde dafĂŒr wurden nicht genannt. Bei inhaltlichen Fragen hat die Schweizer Seite bislang immer auf die beteiligten Parteien verwiesen.

Bis zum spĂ€ten Donnerstagabend hatten sich die Schweizer darauf eingestellt, dass in dem unweit von Luzern gelegenen Luxusresort BĂŒrgenstock zumindest auf technischer Ebene GesprĂ€che beginnen. UrsprĂŒnglich waren dort Vertreter der USA und des Irans sowie der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan erwartet worden. Die Hotelanlage auf dem Berg direkt am VierwaldstĂ€ttersee gehört einer Tochterfirma des katarischen Staatsfonds.

Die GĂ€ste, die in den FĂŒnf- und Vier-Sterne-Hotels der Anlage Zimmer gebucht hatten, wurden hinaus komplementiert. Andere HĂ€user in der Region nahmen sie auf.

US-PrÀsident Donald Trump und die iranische Seite hatten das Rahmenabkommen am Mittwochabend separat unterschrieben. Es trat nach pakistanischen Angaben mit "sofortiger Wirkung" in Kraft.

Die Vereinbarung sieht unter anderem die Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende der US-Seeblockade vor. Eine endgĂŒltige Vereinbarung, auch zum iranischen Atomprogramm, soll dem Rahmenabkommen zufolge innerhalb von 60 Tagen ausgehandelt werden.

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