MAD-PrÀsidentin: Spionageabwehr verzeichnet Höchststand
09.12.2025 - 12:09:44 | dpa.de"Spionage muss auch heute wieder als Vorbereitungshandlung auf mögliche militÀrische Auseinandersetzungen gesehen werden", schreibt die MAD-PrÀsidentin Martina Rosenberg im neuen Jahresbericht des MilitÀrgeheimdienstes.
Es geht um Informationen ĂŒber TruppenstĂ€rke, Waffensysteme, Befehls- und Kommandostrukturen und Stationierungsentscheidungen, so Rosenberg. Insgesamt bewertet der Bericht Russland und China als Hauptakteure der gegen die Bundeswehr gerichteten nachrichtendienstlichen Angriffe.
Mehr FĂ€lle von Extremismus
Der Bericht stellt zudem fĂŒr das Jahr 2024 zum zweiten Mal in Folge einen Anstieg der Gesamtzahl an Personen fest, die mit Verdacht auf Extremismus - vor allem Rechtsextremismus - bearbeitet werden. FĂŒr das vergangene Jahr ist ein Anstieg der Neuaufnahmen der Fallbearbeitungen auf 524 (302 Abwehroperationen und 222 PrĂŒfoperationen) gegenĂŒber 483 im Jahr 2023 zu verzeichnen. Im PhĂ€nomenbereich Rechtsextremismus wurden 413 Fallbearbeitungen (216 Abwehroperationen und 197 PrĂŒfoperationen) neu aufgenommen (2023: 308), was einen Anstieg um 34 Prozent bedeutet.
Der MAD ist mit dem Schutz der StreitkrĂ€fte, der Abwehr von Extremisten sowie SicherheitsĂŒberprĂŒfungen von Soldaten und ZivilbeschĂ€ftigten beauftragt. Er ist der kleinste der deutschen Nachrichtendienste, untersteht dem Verteidigungsministerium und hat seinen Sitz in Köln. Die Abwehr von Spionage und Sabotage ist wie in Zeiten der Ost-West-Konfrontation wieder zentrale Aufgabe.
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