Eurozone, Iran-Krieg

Eurozone: Iran-Krieg lÀsst Unternehmensstimmung weiter einbrechen

21.05.2026 - 10:40:30 | dpa.de

Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im wegen der Folgen des Iran-Kriegs weiter verschlechtert und den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht.

Besonders stark betroffen ist der Dienstleistungssektor, der unter den kriegsbedingt höheren Lebenshaltungskosten leidet. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel um 1,3 Punkte auf 47,5 Punkte, wie S&P am Donnerstag in London nach einer ersten SchÀtzung mitteilte. Dies ist der tiefste Stand seit Oktober 2023.

Der Stimmungsindikator rutschte weiter unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten, was auf ein Schrumpfen der wirtschaftlichen AktivitĂ€ten hindeutet. Der StimmungsdĂ€mpfer kam fĂŒr Analysten ĂŒberraschend. Sie hatten im Schnitt eine Stagnation auf 48,8 Punkten erwartet.

Sowohl in den Industriebetrieben als auch in den Firmen des Dienstleistungssektors hat sich die Stimmung eingetrĂŒbt. Im Verarbeitenden Gewerbe bleibt der Stimmungsindikator ĂŒber der Expansionsschwelle, wĂ€hrend er bei den Dienstleistern tiefer unter die Schwelle rutschte.

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