UBS Group, CH0244767585

Die UBS-Aktie zeigt nach starken Quartalszahlen robuste Dynamik

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 20:33 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Die UBS-Aktie steht nach dem jüngsten Quartalsbericht im Fokus: Der Schweizer Finanzkonzern verdiente deutlich mehr als im Vorjahr und arbeitet weiter an der Integration von Credit Suisse. Für Anleger rücken insbesondere Gewinnentwicklung und Kapitalquote ins Zentrum.

Aquarell der Zürcher Bahnhofstraße mit Tram und Limmat in Pastelltönen
UBS Group AG CH0244767585 in Aquarell-Optik: Zürcher Bahnhofstraße an der Limmat mit weichen Pastelltönen, Illustration mit AI erstellt.

Die UBS-Aktie des Schweizer Finanzkonzerns UBS Group AG (ISIN CH0244767585) profitiert von einer deutlich verbesserten Ertragslage, nachdem die Bank im ersten Quartal 2024 einen den Aktionären zurechenbaren Gewinn von rund 1,8 Milliarden US-Dollar ausgewiesen hat, was klar über dem Vorjahresniveau und dem Marktvergleich liegt.

Gewinnsprung durch Integrationseffekte

UBS hatte im Zuge der Notübernahme der Credit Suisse die Basis für einen grösseren Finanzdienstleister gelegt, der nach eigenen Angaben im Jahr 2023 einen den Aktionären zurechenbaren Gewinn in Milliardenhöhe erwirtschaftete und damit trotz Integrationskosten solide abschloss.

Im ersten Quartal 2024 stieg der den Aktionären zurechenbare Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich, wobei der Konzernumsatz im gleichen Zeitraum ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich über dem Wert des Vorjahres gelegen haben soll, was auf ein robustes Kundengeschäft und Skaleneffekte zurückzuführen ist.

Kernkapitalquote als Stabilitätsanker

Für grosse Institute wie UBS gilt die harte Kernkapitalquote (CET1) als zentrale Steuerungsgrösse: Nach Unternehmensangaben lag diese Quote Ende 2023 im Bereich von deutlich über 14 Prozent und damit über vielen europäischen Wettbewerbern, was die Verlustabsorptionsfähigkeit des Instituts unterstreicht.

Auch im Verlauf des Jahres 2024 zeigte UBS nach eigenen Angaben eine stabile Kapitalausstattung, sodass der Konzern seine Dividendenpolitik fortsetzen und zugleich Rückkäufe eigener Aktien prüfen konnte, ohne regulatorische Anforderungen zu verletzen.

Vermögensverwaltung bleibt Ertragsmotor

Ein wichtiger Ertragsbringer bleibt die globale Vermögensverwaltung: UBS verwaltet Kundengelder im Umfang von deutlich über 3 Billionen US-Dollar und gehört damit zu den grössten Wealth-Management-Anbietern weltweit.

Die Netto-Neugeldzuflüsse lagen 2023 im positiven Bereich und haben sich laut Unternehmensangaben im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verstärkt, was die Attraktivität der Plattform für vermögende Privatkunden und Family Offices zeigt.

Produktfokus: globale Vermögensverwaltung

Im Zentrum des Geschäftsmodells steht die Beratung und Verwaltung grosser Privatvermögen; hier bietet UBS globale Mandatslösungen, Portfoliomanagement und Zugang zu Kapitalmarktprodukten, wobei der Bereich Wealth Management traditionell einen wesentlichen Teil des Konzernumsatzes stellt.

UBS-Aktie im Marktumfeld

Die UBS-Aktie ist an der SIX Swiss Exchange in Zürich gelistet und spiegelt die Erwartung wider, dass das Institut nach der Integration von Credit Suisse seine Ertragskraft steigern und gleichzeitig hohe Kapitalquoten sichern kann.

UBS-Fakten zur Aktie

  • Unternehmen: UBS Group AG
  • ISIN: CH0244767585
  • Ticker: UBSG
  • Handelsplatz: SIX Swiss Exchange
  • Sektor / Branche: Finanzdienstleistungen / Banken
  • Indexzugehörigkeit: SMI
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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