New York Schluss: Dow schlieĂt freundlich - Nasdaq-Rally
18.03.2024 - 21:45:15 | dpa.deVor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch standen vor allem die Technologiewerte an der Nasdaq in der Anlegergunst, wĂ€hrend es an der Wall Street verhaltener zuging. Leichte UnterstĂŒtzung boten besser als erwartet ausgefallene Daten vom US-Immobilienmarkt.
Der Dow Jones Industrial US2605661048 schloss mit einem Plus von 0,20 Prozent auf 38 790,43 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 gewann 0,63 Prozent auf 5149,42 ZÀhler. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 endete 0,99 Prozent höher mit 17 985,01 Punkten.
Börsianer glauben, dass die geldpolitischen Signale der Fed am Mittwoch ĂŒber die Richtung der globalen AktienmĂ€rkte im kommenden Quartal bestimmen werden. Weiter zweifeln Anleger daran, wann die Zeit fĂŒr geldpolitische Lockerungen in den USA gekommen ist. Nachdem die Erwartungen zuletzt etwas gedĂ€mpft wurden, rechnet aktuell nur noch eine knappe Mehrheit damit, dass es im Juni eine erste Zinssenkung geben wird.
Unter den Einzelwerten waren Alphabet US02079K3059 mit plus 4,6 Prozent stark gefragt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insider ĂŒber GesprĂ€che der Google US02079K1079-Muttergesellschaft mit Apple US0378331005 zum Thema Partnerschaft im Bereich KĂŒnstlicher Intelligenz (KI). Demnach könnte KI-Technologie von Alphabet kĂŒnftig in den iPhones von Apple zur Anwendung kommen. Apple-Aktien stiegen um 0,6 Prozent.
Unter die Gewinner mischten sich auch die Tesla-Aktien US88160R1014 mit einem Anstieg von 6,3 Prozent. Zuletzt waren sie auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2023 angekommen. Experten verwiesen darauf, dass der Elektroautobauer ab April in den USA und Europa seine Preise fĂŒr das Modell Y erhöhen wolle.
Dagegen ging es fĂŒr die Papiere von Boeing US0970231058 als Schlusslicht im Dow um 1,5 Prozent abwĂ€rts. Beim Flugzeugbauer reiĂt die jĂŒngste Pannenserie einfach nicht ab. So verlor eine Passagiermaschine von United Airlines US9100471096 des Typs Boeing 737-800 wĂ€hrend eines Fluges am Freitag eine Abdeckung an ihrem Rumpf. Erst vor gut einer Woche hatte eine Boeing 777 beim Start ein Rad verloren. Im Januar hatte eine so gut wie neue Maschine des Typs 737-9 Max nach dem Start ein Rumpfteil eingebĂŒĂt.
Der Euro gab im US-Handel leicht nach. Die europÀische GemeinschaftswÀhrung kostete zuletzt 1,0871 US-Dollar. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0892 (Freitag: 1,0892) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9181 (0,9181) Euro.
Die Kurse von US-Staatsanleihen sanken moderat. Der Terminkontrakt fĂŒr zehnjĂ€hrige Anleihen (T-Note-Future) fiel zuletzt um 0,20 Prozent auf 109,86 Punkte. Die Rendite zehnjĂ€hriger Staatspapiere betrug 4,33 Prozent.
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