Goldman Sachs verdient mehr als erwartet - volatile MĂ€rkte helfen
14.04.2025 - 15:52:38Die KonzernertrĂ€ge wuchsen im Jahresvergleich um rund sechs Prozent auf knapp 15,1 Milliarden Dollar (13,3 Mrd Euro), wie die Bank am Montag in New York mitteilte. Unter dem Strich stand ein auf die AktionĂ€re anfallender Ăberschuss von knapp 4,6 Dollar und damit 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten jeweils im Schnitt mit weniger gerechnet. Die Goldman-Sachs-Aktie legte im frĂŒhen US-Handel um knapp ein Prozent zu.
Goldman Sachs reiht sich mit den Resultaten in die guten Ergebnisse von JPMorgan Chase US46625H1005 und Morgan Stanley US6174464486 ein, die bereits in der vergangenen Woche ihre Quartalszahlen vorgelegt hatten.
Unterdessen warnten JPMorgan-Chef Jamie Dimon und Wells-Fargo-Chef Charlie Scharf vor den Risiken durch die Handelspolitik der neuen US-Regierung. Eine zeitnahe Lösung dieses Thema wĂ€re gut fĂŒr Unternehmen, Konsumenten und die FinanzmĂ€rkte, mahnte Scharf. Dimon verwies darauf, dass er seine Bank "auf eine breite Palette von Szenarien" vorbereite. Goldman-Sachs-Chef David Solomon sagte: "Das zweite Quartal beginnen wir zwar in einem deutlich anderen operativen Umfeld als zu Beginn des Jahres, dennoch bleiben wir zuversichtlich, dass wir unsere Kunden weiterhin unterstĂŒtzen können."
Alleine im GeschĂ€ft rund um Aktien stiegen die Einnahmen in den ersten drei Monaten um 27 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. WĂ€hrend die MarktvolatilitĂ€t wegen der erratischen Handelspolitik von US-PrĂ€sident Donald Trump in den vergangenen Wochen den Aktienhandel antrieb, hemmt sie die Bereitschaft der Kunden fĂŒr groĂe Fusionen und Finanzierungsvereinbarungen. Die ErtrĂ€ge des Unternehmens im Investmentbanking gingen um acht Prozent auf gut 1,9 Milliarden Dollar zurĂŒck.

