US-Sanktionen gegen FunktionÀre mit Hisbollah-Bezug
19.06.2026 - 06:27:54 | dpa.deDie MaĂnahme richte sich etwa gegen Suleiman Frangieh, der Geld von der Miliz angenommen habe, um sich im Parlament fĂŒr ihre Zwecke einzusetzen, teilte das US-Finanzministerium mit. Frangieh war der von der Hisbollah unterstĂŒtzte PrĂ€sidentschaftskandidat, ehe er sich Anfang vergangenen Jahres aus dem Rennen zurĂŒckzog.
Der FunktionÀr gehört der christlichen Marada-Partei an, unterhÀlt nach Darstellung der US-Regierung jedoch enge Kontakte zur islamistischen Hisbollah, um seine politische Karriere voranzubringen. Demnach geht Frangieh auf Wunsch der Hisbollah gegen unabhÀngige und reformorientierte KrÀfte im Parlament vor. Im Gegenzug sei er von der Miliz bezahlt worden.
Zudem richten sich die neuen MaĂnahmen gegen den ranghohen Hisbollah-FunktionĂ€r Mahmud Komati. Er hatte unter anderem gegen die von US-PrĂ€sident Donald Trump verkĂŒndete Waffenruhe im Libanon agitiert und den Vertretern der libanesischen Regierung das Recht abgesprochen, mit Israel Verhandlungen zu fĂŒhren. Auch ein GeschĂ€ftsmann, der mit der Hisbollah in Verbindung gebracht wird, ist von den neuen Sanktionen betroffen.
Durch die Sanktionen werden unter anderem Vermögenswerte in den USA blockiert. Zudem ist es unter anderem US-StaatsbĂŒrgern nicht mehr erlaubt, mit den sanktionierten Personen GeschĂ€fte zu machen.
