Rubio setzt auf Druck und Kooperation in Venezuela
04.01.2026 - 18:18:38Das Vorgehen Washingtons habe mit dem MilitĂ€reinsatz ein klares Signal gesetzt, sagte Rubio in einem Interview des US-Senders NBC News. Er versichere, "dass die Menschen, die jetzt in Venezuela zurĂŒckgeblieben sind, viel gefĂŒgiger sein werden als Maduro es war."
Ziel der US-Politik sei es, VerĂ€nderungen in Venezuela durchzusetzen, die in erster Linie im Interesse der Vereinigten Staaten lĂ€gen, betonte Rubio. Mit Maduro seien weder verlĂ€ssliche Absprachen noch Deals möglich gewesen. Dazu zĂ€hlten unter anderem ein Ende des Drogenhandels ĂŒber venezolanisches Staatsgebiet und das Ende der Nutzung der Ălindustrie zugunsten von US-Gegnern. Der Druck auf das Land solle so lange aufrechterhalten werden, bis zentrale Forderungen erfĂŒllt seien.
Rubio stellte zugleich klar, dass Washington derzeit nicht auf einen schnellen politischen Ăbergang setze. Zwar lobte er die Oppositionspolitikerin MarĂa Corina Machado, betonte jedoch, dass groĂe Teile der Opposition nicht mehr im Land prĂ€sent seien. Vorrang habe deshalb eine kurzfristige Stabilisierung, nicht eine sofortige demokratische Neuordnung.
In der Nacht zum Samstag hatte das US-MilitĂ€r Venezuela angegriffen. Im Rahmen der Operation "Absolute Entschlossenheit" hatten US-StreitkrĂ€fte Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen und auĂer Landes gebracht. Inzwischen ist Maduro in einer Haftanstalt in New York - in der Stadt muss er sich unter anderem wegen des Vorwurfs der "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie der "Verschwörung zum Kokainimport" vor Gericht verantworten.

