ROUNDUP, USA

USA verringern TruppenstÀrke in RumÀnien

29.10.2025 - 15:53:49

Die USA verringern ihre TruppenstÀrke im Nato-Land RumÀnien.

Das teilte der Verteidigungsminister des Landes, Ionut Mosteanu, in Bukarest mit. Die Reduzierung betreffe ausschließlich die Luftwaffenbasis Mihail Kogalniceanu am Schwarzen Meer, die RumĂ€nien zur MilitĂ€rstadt nach dem Vorbild der deutschen Basis Ramstein ausbauen will. Bei zwei weiteren MilitĂ€rstĂŒtzpunkten im Land bleibe die Zahl der US-Soldaten erhalten.

Die Partnerschaft mit den USA bleibe "stabil und zuverlĂ€ssig", betonte der Minister in einer vom Fernsehen ĂŒbertragenen Pressekonferenz. Zahlen zum Abbau der US-TruppenstĂ€rke nannte er nicht. Es dĂŒrfte sich um mehrere hundert Soldaten handeln. Fest stehe, dass insgesamt rund 1.000 US-Soldaten in RumĂ€nien bleiben wĂŒrden, "etwas mehr" als vor dem Ausbruch des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, sagte Mosteanu.

Anfang dieses Jahres gab es insgesamt rund 1.700 US-Soldaten in RumÀnien, davon etwa 1.400 in Mihail Kogalniceanu.

Der Abbau der US-TruppenstĂ€rke in RumĂ€nien sei erwartet worden, nachdem die US-Administration bereits im Februar dieses Jahres beschlossen habe, ihre MilitĂ€rprĂ€senz an der Nato-Ostflanke anzupassen, sobald andere Nato-Staaten ihre PrĂ€senz dort "konsolidieren" wĂŒrden, heißt es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Bukarest.

Die Luftwaffenbasis Mihail Kogalniceanu am Schwarzen Meer dient unter anderem bewaffneten SchutzflĂŒgen fĂŒr den Fall von Bedrohungen aus Richtung der dort nahen Grenze zur Ukraine. Bereits mehrfach wurden dort russische Drohnen gesichtet, TrĂŒmmer von diesen fielen auf rumĂ€nischen Boden.

USA: Das ist kein RĂŒckzug aus Europa

Das US-Truppenkommando fĂŒr Europa und Afrika in Wiesbaden stellte klar, die RumĂ€nien betreffende Operation sei "kein amerikanischer RĂŒckzug aus Europa und kein Signal fĂŒr ein nachlassendes Engagement fĂŒr die Nato und Artikel 5 (ĂŒber die kollektive Verteidigung der Nato-VerbĂŒndeten)". Vielmehr sei es "ein positives Zeichen fĂŒr die gestiegenen FĂ€higkeiten und die wachsende Verantwortung Europas" und zeige, dass die Nato-VerbĂŒndeten "die Hauptverantwortung fĂŒr die konventionelle Verteidigung Europas" ĂŒbernĂ€hmen.

@ dpa.de

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