LĂ€nder, Abschaltung

LĂ€nder wollen schnellere Abschaltung von Fake-Shops

19.06.2026 - 14:55:28 | dpa.de

Die Verbraucherschutzminister der LĂ€nder dringen beim Bund auf einen nationalen Aktionsplan zur leichteren Abschaltung von Fake-Shops.

Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Hanka MittelstĂ€dt (SPD) sagte in Potsdam, gefĂ€lschte Online-Shops mĂŒssten schneller vom Netz genommen werden, dafĂŒr brauche es effektivere Verfahren als bislang. Der Bund solle prĂŒfen, wie eine schnellere Abschaltung möglich ist.

Laut Verbraucherzentrale entdeckt ein Fake-Shop-Finder im Internet jeden Monat rund 1.800 neue betrĂŒgerische Online-Shops.

Die Verbraucherschutzminister einigten sich bei ihrer Konferenz in Potsdam auf einen Antrag, wonach unter FederfĂŒhrung des Bundes ein Aktionsplan gegen Fake-Shops erarbeitet werden soll. Brandenburg hat den Vorsitz der Konferenz inne.

Bislang seien die Verfahren in Deutschland zur Sperrung betrĂŒgerischer Seiten zu langwierig und komplex, sagte Verbraucherschutzministerin MittelstĂ€dt. "Polizei, Justiz, Verbraucherschutz und Cybersicherheit - in Deutschland sind viele verschiedene Stellen zustĂ€ndig. Um eine effektive BekĂ€mpfung von betrĂŒgerischen Webseiten zu beschleunigen, brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit." Auch Verbraucherzentralen fordern, die BekĂ€mpfung von Internet-Fake-Shops solle bundeseinheitlich geregelt werden.

Zudem setzen sich die LĂ€nder-Verbraucherminister fĂŒr ein rasches Verbot von elektronischen Einweg-Zigaretten ein und fĂŒr transparentere Preise an LadesĂ€ulen fĂŒr Elektrofahrzeuge.

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