Kolumbien: US-MilitĂ€rprĂ€senz in Karibik wegen Ăl
26.11.2025 - 12:46:59"Also, das ist eine Verhandlung ĂŒber Ăl", sagte der Regierungschef dem US-Sender CNN. "Ich glaube, das ist die Logik von Trump. Er denkt nicht an die Demokratisierung Venezuelas, geschweige denn an den Drogenhandel," so Petro ĂŒber US-PrĂ€sident Donald Trump. Venezuela verfĂŒgt ĂŒber die gröĂten Ălreserven der Welt.
Die Beziehungen zwischen Bogotå und Washington haben sich zuletzt massiv verschlechtert. Die US-Regierung wirft Petro mangelnde Entschlossenheit im Kampf gegen die Drogenkartelle vor und verhÀngte Sanktionen gegen den PrÀsidenten.
Das US-MilitĂ€r zieht derzeit KrĂ€fte in der Karibik zusammen. In den vergangenen Wochen haben die StreitkrĂ€fte in der Region rund 20 Boote mutmaĂlicher Drogenschmuggler zerstört, mehr als 80 Menschen wurden nach US-Angaben getötet. Dabei wurde laut Petro auch ein kolumbianischer Fischer getötet. Kolumbiens PrĂ€sident hat daraufhin den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA ausgesetzt.
Offiziell gibt die US-Regierung als Grund fĂŒr ihr Eingreifen den Kampf gegen Drogenkartelle an. Venezuela und andere LĂ€nder sehen in der starken MilitĂ€rprĂ€senz der Vereinigten Staaten hingegen eine DrohgebĂ€rde. Venezuela wirft Washington vor, einen Regimewechsel in dem ölreichen Land herbeifĂŒhren zu wollen.

