Aktien Asien: Zögerliche Stabilisierung - Ălpreise bleiben im Fokus
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 09:03 Uhr, dpa.deNach den vorherigen Verlusten hielten sich die VerĂ€nderungen in Grenzen, wobei angesichts der politischen Unsicherheiten und der hohen Ălpreise die Kraft zu einer stĂ€rkeren Gegenbewegung fehlte.
So reichte es an den Börsen SĂŒdkoreas und Japans nur zu leichten Gewinnen. Der sĂŒdkoreanische Leitindex Kospi KRD020020 gewann 0,7 Prozent, der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 stieg um ebenfalls 0,7 Prozent auf 67.743,50 Punkte.
"Die Anleger schauen weiterhin voller Skepsis in den Nahen Osten und verlieren mehr und mehr die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Krieges", stellte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. "Nachdem sich nun auch die USA zu einer Abgabe von 20 Prozent auf Schiffsfracht hinreiĂen lassen wollen, legen die Ălpreise weiter zu."
Mit Sorge blicken Marktteilnehmer daher auf die anstehenden US-Verbraucherpreise. "Gerade erst gestern gab es Signale aus der amerikanischen Notenbank, dass eine Zinsanhebung notwendig sein könnte, um die latenten Inflationsrisiken einzudĂ€mmen", stellte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank fest. "Es gibt kaum Anleger, die eine weitere Zinsanhebung der amerikanischen Notenbank fĂŒr vollkommen unmöglich erachten."
Gewinne verzeichneten unterdessen die chinesischen Börsen. Die jĂŒngsten Handelsdaten hĂ€tten positiv ĂŒberrascht, so die Marktstrategen der Deutschen Bank. Sowohl Exporte als auch Importe seien im Juni deutlich schneller gewachsen, als man erwartet habe. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandsbörsen kletterte zuletzt um 1,5 Prozent, der technologielastige Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong gewann 0,8 Prozent.
Nahezu unverÀndert schloss die Börse in Australien. Der Leitindex S&P ASX 200 XC0006013624 endete mit 8.808,50 Punkten.
