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Aktien New York: Leichte Gewinne - Hoffen auf Waffenstillstand im Iran-Krieg

06.04.2026 - 16:23:48 | dpa.de

Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Montag nach dem verlÀngerten Osterwochenende etwas höher in den Handel gestartet.

Der Dow Jones Industrial US2605661048 legte eine knappe Stunde nach Handelsbeginn um 0,22 Prozent auf 46,608,52 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 gewann 0,34 Prozent auf 6.605,32 ZĂ€hler. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 stieg um 0,59 Prozent auf 24.188,01 Punkte. In Europa lĂ€uft das GeschĂ€ft erst am Dienstag wieder an, das Handelsvolumen dĂŒrfte daher niedriger als ĂŒblich sein.

Anleger hofften im Iran-Krieg auf einen Waffenstillstand, sagten Marktteilnehmer. Am Wochenende hatten sich US-PrĂ€sident Donald Trump und Teheran mit gegenseitigen Drohungen und Beleidigungen ĂŒberzogen. Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hieß es am Ostermontag, den Kriegsparteien sei ein Plan fĂŒr eine 45-tĂ€gige Waffenruhe mit FriedensgesprĂ€chen vorgelegt worden. Eine AnnĂ€herung, insbesondere fĂŒr die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus, scheint aber weit entfernt.

Auf den am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktbericht kann der Markt erst jetzt reagieren. Dieser war ĂŒberraschend robust ausgefallen. Außerhalb der Landwirtschaft stieg die Zahl der Stellen um 178.000. Nach dem Streik im Gesundheitswesen von mehr als 30.000 Angestellten und dem schweren Winterwetter im Februar hatten Experten zwar mit einer Gegenbewegung bei der Stellenentwicklung gerechnet. Sie hatten im Schnitt aber nur 65.000 neue Stellen erwartet.

Die Experten von ING lobten zwar den krĂ€ftigen Stellenaufbau. Dies zeige, dass sich die USA in einer guten Position befĂ€nden, dem wirtschaftlichen Gegenwind durch den Konflikt im Nahen Osten zu widerstehen. Allerdings bleibe das Jobwachstum auf eine Handvoll an Branchen begrenzt. Die steigende Unsicherheit und Vorsicht dĂŒrften Arbeitgeber von einem beschleunigten Stellenaufbau abhalten.

Die Arbeitsmarktdaten dĂ€mpften die Erwartung von Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs dĂŒrften die Daten dieses Mal allerdings einen geringeren Einfluss auf die Laune der Anleger haben als ĂŒblich. Der kurz nach Handelsbeginn veröffentlichte ISM-Dienstleistungsindex an war deutlicher gesunken als von Experten erwartet.

Nachrichten zu Unternehmen gab es nur wenige. Netflix US64110L1061 legten nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs um 1,4 Prozent zu. Die Experten rechnen damit, dass der Streamingriese starke Ergebnisse vorlegen wird. Das Kursziel hob die Investmentbank von 100 auf 120 US-Dollar.

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