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Dispel erhĂ€lt Global InfoSec Award fĂŒr revolutionĂ€ren OT-Schutz

26.03.2026 - 00:09:24 | boerse-global.de

Dispels Zero-Trust-Technologie mit Moving Target Defense revolutioniert den Schutz kritischer Infrastrukturen und ersetzt veraltete FernwartungszugĂ€nge. Das Unternehmen sichert ProduktionsgĂŒter im Wert von ĂŒber 500 Milliarden Euro.

Dispel erhĂ€lt Global InfoSec Award fĂŒr revolutionĂ€ren OT-Schutz - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Dispel erhĂ€lt Global InfoSec Award fĂŒr revolutionĂ€ren OT-Schutz - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Dispels Zero-Trust-Engine wird als „Hot Company“ ausgezeichnet und markiert das Ende der Ära klassischer Industrie-VPNs. Auf der RSAC-Konferenz 2026 erhielt das Unternehmen die begehrte Auszeichnung fĂŒr seinen innovativen Ansatz zum Schutz kritischer Infrastrukturen.

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Industrielle AngriffsflÀche zum Verschwinden bringen

Der zentrale Schwachpunkt in Fabriken und Kraftwerken war lange die Fernwartung. Techniker und Zulieferer griffen ĂŒber veraltete IT-VPNs oder unsichere „Jump Hosts“ auf Steuerungssysteme zu. Diese statischen ZugĂ€nge boten Cyberkriminellen ein leichtes Ziel und verlangsamten gleichzeitig die Produktion. Dispel löst dieses Dilemma nun mit einer radikalen Neuausrichtung.

Das HerzstĂŒck der Lösung ist eine Moving Target Defense (MTD)-Architektur. Statt eine stĂ€rkere Mauer um ein festes Ziel zu bauen, macht Dispel das Netzwerk selbst dynamisch und unvorhersehbar. Jede Sitzung erhĂ€lt eigene, verschlĂŒsselte Pfade, die sich stĂ€ndig Ă€ndern. FĂŒr Angreifer wird es so nahezu unmöglich, sich dauerhaft einzunisten oder das System zu kartieren.

„Das klassische Industrie-VPN ist tot“, lautet das klare Signal dieser Auszeichnung. Dispel schĂŒtzt bereits ProduktionsgĂŒter im Wert von ĂŒber 500 Milliarden Euro jĂ€hrlich und sichert den Zugang fĂŒr rund 54 Millionen Versorgungsnutzer weltweit.

Zero Trust fĂŒr Maschinen und Stromnetze

Dispels Technologie kombiniert MTD mit strikten Zero-Trust-Prinzipien. Jeder Zugriff wird kontextbasiert und identitĂ€tszentriert geprĂŒft. Ein Techniker erhĂ€lt nur „Just-in-Time“-Berechtigungen – und zwar ausschließlich fĂŒr die spezifische Maschine und die Dauer der Wartung. Dies verhindert laterale Bewegungen im Netzwerk, bei denen sich ein eingedrungener Angreifer von einem System zum nĂ€chsten hangelt.

Die Plattform integriert zudem Echtzeit-Risikobewertungen und Sitzungsforensik. FĂŒhrt ein Nutzer verdĂ€chtige Aktionen durch, etwa den Zugriff auf eine nicht autorisierte SPS, schlĂ€gt das System sofort Alarm. Diese granular Kontrolle ist entscheidend, da industrielle Umgebungen mit einer Vielzahl spezieller Protokolle und alter Hardware arbeiten, die von herkömmlichen IT-Sicherheitstools oft nicht unterstĂŒtzt werden.

Strategische Partnerschaften treiben Akzeptanz voran

Die Auszeichnung folgt auf eine Reihe strategischer Schritte. Seit Februar 2026 arbeitet Dispel eng mit BranchengrĂ¶ĂŸen wie TXOne Networks und Nozomi Networks zusammen. Ziel ist eine nahtlose Integration von Endpunkt-Schutz und KI-gestĂŒtzter Bedrohungserkennung. Diese Allianzen unterstreichen den Trend zu ganzheitlichen, „OT-first“-Security-Lösungen.

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Auch die Analysten von Gartner bestĂ€tigen den Kurs: In ihrem aktuellen „Market Guide for CPS Secure Remote Access“ fĂŒhren sie Dispel als reprĂ€sentativen Anbieter. Der Markt vollziehe einen rapiden Wandel weg von IT-zentrierten Ad-hoc-Lösungen.

Die praktischen Vorteile sind messbar. Ein globaler GetrĂ€nkehersteller berichtet von jĂ€hrlichen Einsparungen in Millionenhöhe, nachdem er den Zugang tausender Zulieferer ĂŒber Dispels Plattform standardisiert hat. Die Zeit, die Techniker auf Freigaben warteten, sank drastisch, wĂ€hrend die Sicherheit stieg.

KI und OTFusion als nÀchste Grenze

Der Blick nach vorn zeigt: Der nĂ€chste große Entwicklungssprung wird die Integration KĂŒnstlicher Intelligenz sein. Dispel arbeitet bereits an KI-gestĂŒtzter Verhaltensanalyse, um Anomalien in Echtzeit zu erkennen. Die langfristige Vision heißt „OTFusion“ – eine Plattform, die sicheren Zugang, Datenströme und Sicherheitsintelligenz vereint.

Die Prognosen sind eindeutig: Bis 2028 werden Angriffe auf cyber-physische Systeme ĂŒber Fernzugangsvektoren massiv zunehmen. Spezialisierte Plattformen wie die von Dispel werden damit vom Nice-to-have zur absoluten Notwendigkeit. Mit 43 Patenten und einem erprobten Track Record in kritischen Sektoren ist das Unternehmen gut aufgestellt, diese Zukunft mitzugestalten. Die Ära des dynamischen, zero-trust-basierten Zugangs hat begonnen.

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