Dogecoin, Handelsvolumen

Dogecoin: Handelsvolumen bricht um 37% ein

Veröffentlicht am: 01.06.2026 um 05:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Dogecoin testet die kritische 0,10-Dollar-Marke bei nachlassender HandelsaktivitĂ€t und fehlenden institutionellen ZuflĂŒssen.

Dogecoin: Handelsvolumen bricht um 37% ein Illustration mit AI erstellt.
Dogecoin: Handelsvolumen bricht um 37% ein Illustration mit AI erstellt.

Dogecoin steht wieder an einer heiklen Marke. Der Kurs testet die Zone um 0,10 US-Dollar, wÀhrend die HandelsaktivitÀt nachlÀsst und frisches Kapital vorerst ausbleibt.

Der Coin notiert aktuell bei 0,10 US-Dollar und hat auf Sicht von 30 Tagen knapp 6,9 Prozent verloren. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von gut 20 Prozent zu Buche, auf Jahressicht sogar fast 48 Prozent. Damit ist klar: Die Erholung bleibt bislang aus.

SchwÀcherer Markt, weniger Handel

Der Verkaufsdruck kam nicht aus dem Nichts. Ende Mai zogen viele spekulative Werte nicht mehr mit, weil Anleger Gewinne mitnahmen und Risiko reduzierten. Dogecoin rutschte dabei zeitweise auf 0,1006 US-Dollar ab.

Besonders auffĂ€llig ist der RĂŒckgang beim Umsatz. Das 24-Stunden-Volumen fiel um 37 Prozent auf rund 492 Millionen US-Dollar. Weniger Handel bedeutet bei DOGE meist auch weniger Puffer gegen weitere AbschlĂ€ge.

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Parallel dazu verlor Dogecoin kurzzeitig sogar seinen Platz unter den grĂ¶ĂŸten KryptowĂ€hrungen. Hyperliquids Token HYPE sprang am 29. Mai auf ein Rekordhoch von 67,50 US-Dollar und kam auf eine Bewertung von mehr als 17 Milliarden US-Dollar. Dogecoin fiel dadurch zwischenzeitlich auf Rang zehn zurĂŒck, holte sich den Platz spĂ€ter aber wieder zurĂŒck.

Institutionelle KĂ€ufer fehlen

Ein weiterer Bremsklotz kommt von der Geldseite. Nach schwachen Flows bei großen Bitcoin- und Ethereum-Produkten verzeichneten auch die jĂŒngst gestarteten Spot-Dogecoin-ETFs zuletzt keine tĂ€glichen MittelzuflĂŒsse. Das signalisiert: Institutionelle KĂ€ufer treten derzeit auf die Bremse.

Gerade bei Dogecoin ist das relevant. Der Coin profitiert traditionell dann besonders, wenn Derivate-HĂ€ndler auf steigende Kurse setzen und Hebel im Markt hoch sind. KĂŒhlen diese Bedingungen ab, trocknet die LiquiditĂ€t oft schnell aus. Dann kippt der Kurs leichter nach unten.

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Chartbild bleibt fragil

Technisch steht Dogecoin weiter unter Druck. Der Kurs bewegt sich nahe an einer seit Monaten fallenden Trendlinie und testet damit eine Zone, die den Anstieg immer wieder gebremst hat. Auch der 50-Tage-Durchschnitt liegt mit 0,10 US-Dollar praktisch auf dem aktuellen Niveau, der 200-Tage-Durchschnitt liegt mit 0,11 US-Dollar etwas höher.

Der RSI liegt mit 45,6 im neutralen Bereich, also weder klar ĂŒberkauft noch ĂŒberverkauft. Das spricht eher fĂŒr eine zĂ€he SeitwĂ€rtsphase als fĂŒr einen schnellen Richtungswechsel. Erst ein stabiler RĂŒckhalt oberhalb von 0,10 US-Dollar wĂŒrde das Bild aufhellen; fĂ€llt diese Marke sauber durch, rĂŒcken die Tiefs aus dem Februar wieder in den Fokus.

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