Douglas, Aktie

Douglas Aktie: Neues Allzeittief

12.05.2026 - 10:29:04 | boerse-global.de

Der Parfümeriekonzern Douglas verzeichnet einen neuen Rekordtiefstand der Aktie, ausgelöst durch einen schwachen Halbjahresbericht mit sinkender Profitabilität.

Douglas Aktie: Neues Allzeittief - Foto: ĂĽber boerse-global.de
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Seit dem Börsengang im März 2024 zu 26 Euro war die Aktie der Parfümeriekette schon oft unter Druck — heute hat sie eine neue Schmerzgrenze markiert. Im frühen Handel fiel der Kurs auf 8,79 Euro, ein neues Rekordtief. Zuletzt notierte der Titel mit einem Minus von 4,2 Prozent bei 9,00 Euro. Das entspricht einem Verlust von rund 65 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis.

Auslöser ist der Halbjahresbericht, der wenig Grund zur Freude lieferte. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zwar um 1,1 Prozent auf knapp 950 Millionen Euro — das bereinigte EBITDA sackte jedoch um 5,1 Prozent auf 116,1 Millionen Euro ab. Die Marge schrumpfte damit von 13,0 auf 12,2 Prozent. Analysten des Hauses Jefferies werteten die Ergebnisse als schwach, wenn auch als wenig überraschend — die Vorzeichen waren bekannt.

Schweres Erbe aus Frankreich

Besonders ins Gewicht fällt ein Nettoverlust von 124,6 Millionen Euro allein im zweiten Quartal. Der Löwenanteil davon geht auf Wertminderungen zurück: Das französische Geschäft rund um die Marke NOCIBÉ sowie die Online-Plattformen Parfumdreams und Niche Beauty mussten zusammen Abschreibungen von rund 113,5 Millionen Euro verkraften. Frankreich bleibt damit eine offene Wunde im Portfolio — im Quartal schrumpfte der Umsatz dort um 0,4 Prozent, auf bereinigter Basis sogar um 2,4 Prozent.

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Erfreulicher sieht es in Mittel- und Osteuropa aus. Das CEE-Segment legte um 5,9 Prozent zu und war damit der einzige regionale Lichtblick. Der Rest des Konzerns kämpfte mit schwacher Konsumstimmung, steigenden Energiekosten und einem Verbraucherumfeld, das so getrübt war wie zuletzt Ende 2022.

Prognose bleibt eng gefasst

Die Jahresziele, die das Unternehmen Ende April bereits nach unten angepasst hatte, wurden bestätigt — aber ohne neuen Spielraum nach oben. Für das Gesamtjahr peilt Douglas einen Umsatz am unteren Ende der Spanne von 4,65 bis 4,80 Milliarden Euro an. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei rund 16,0 Prozent landen, der Verschuldungsgrad am oberen Ende der Zielspanne zwischen dem 2,5- und 3,0-Fachen.

Auf der Habenseite: Die Nettofinanzverbindlichkeiten sanken auf 852 Millionen Euro, nach einer Milliarde Euro im Vorjahreszeitraum. Das Cross-Channel-Geschäft — also Dienste wie Click & Collect — wuchs im zweiten Quartal um knapp 30 Prozent und macht bereits fünf Prozent des Konzernumsatzes aus. Auch das Retail-Media-Segment legte im ersten Halbjahr um mehr als 20 Prozent zu.

Die Märkte quittieren das alles dennoch mit Verkäufen. Der Kurs hält sich kaum noch über der Neun-Euro-Marke — und weit entfernt von dem Niveau, das Investoren beim Börsengang für angemessen hielten.

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