Dow Jones: IBM vs. Microsoft
29.01.2026 - 18:18:31Die Dow-Jones-Futures zeigen sich am Donnerstagmorgen nahezu unverändert bei 49.010 Punkten. Während IBM mit starken Quartalszahlen überzeugt und vorbörslich acht Prozent zulegt, belastet Microsoft mit einem Minus von 6,5 Prozent. Der Grund: Anleger zweifeln am Return der massiven KI-Investitionen des Tech-Giganten.
Die Zahlen im Detail
IBM liefert den stärksten Impuls für den Index. Der Software-Konzern übertraf die Erwartungen und erhöhte die Jahresprognose – ein klares Signal, dass die Nachfrage im Enterprise-Bereich intakt bleibt. Der Kurssprung sorgt vorbörslich für einen Auftrieb von rund 25 Punkten im Dow Jones.
Microsoft hingegen dreht die Stimmung ins Negative. Trotz Umsatzwachstums sorgen sich Investoren über die explodierenden Ausgaben für KI-Infrastruktur und ein schwächeres Cloud-Wachstum. Bei einem Aktienkurs um 450 Dollar wiegt jede Prozentbewegung schwer – das Minus kostet den Index etwa 30 Punkte und neutralisiert den IBM-Effekt komplett.
UnitedHealth bleibt nach dem 20-Prozent-Absturz vom Dienstag unter Druck. Die Aktie verliert vorbörslich weitere 0,5 Prozent, nachdem Analysten ihre Einschätzungen nach unten korrigierten.
Marktumfeld bleibt angespannt
Die Fed hielt gestern erwartungsgemäß den Leitzins bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Notenbankchef Powell verwies auf solides Wirtschaftswachstum – ein Fundament, das größere Abverkäufe bislang verhindert. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte leicht auf 4,26 Prozent.
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Gold notiert nahe Rekordhochs bei 5.520 Dollar je Unze, was auf Vorsicht unter Investoren hindeutet. Öl verteuert sich um zwei Prozent auf 64,50 Dollar, getrieben von geopolitischen Spannungen.
Um 14:30 Uhr deutscher Zeit folgen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe – die erste wichtige Konjunkturdatenveröffentlichung nach der Fed-Sitzung. Nach Handelsschluss steht Apple mit seinen Quartalszahlen im Fokus, die die Richtung für den Rest der Woche vorgeben könnten.
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