Draganfly Aktie: Umsatz springt 49,4 Prozent
Veröffentlicht am: 12.05.2026 um 16:27 Uhr | Redaktion boerse-global.deDraganfly meldet fĂŒr das erste Quartal 2026 einen klaren Sprung bei den Erlösen und einen deutlich stĂ€rkeren Kassenbestand. Der Drohnenanbieter profitiert vor allem von mehr GeschĂ€ft mit MilitĂ€r- und Behördenkunden. Gleichzeitig bleibt unter dem Strich ein hoher Verlust stehen.
Umsatz wÀchst, Verlust bleibt hoch
Der Umsatz kletterte auf rund 2,31 Millionen US-Dollar und lag damit 49,4 Prozent ĂŒber dem Vorjahreswert. Auch der Bruttogewinn legte zu, auf 347.761 US-Dollar. Das zeigt: Das operative GeschĂ€ft zieht an.
Die Kehrseite ist jedoch deutlich. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 5,71 Millionen US-Dollar nach 3,43 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. In der Zahl stecken mehrere nicht zahlungswirksame Aufwendungen. Das schmÀlert den Eindruck des Wachstums, auch wenn die operative Entwicklung zuletzt besser aussah.
Der Finanzspielraum hat sich gleichzeitig spĂŒrbar verbessert. Zum Quartalsende verfĂŒgte Draganfly ĂŒber 147,34 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln. Nach jĂŒngsten KapitalmaĂnahmen erwartet das Management auf absehbare Zeit keinen weiteren externen Finanzierungsbedarf.
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MilitÀrgeschÀft gibt den Takt vor
Ein wichtiger Treiber ist das GeschĂ€ft mit Verteidigungs- und Sicherheitsbehörden. Draganfly erhielt neue Bestellungen fĂŒr seine Flex-FPV-Drohnen vom U.S. Air Force Special Operations Command sowie von weiteren Einheiten des US-Verteidigungsministeriums. Dazu kommt die Zusammenarbeit mit Palladyne AI an autonomen Schwarmfunktionen.
Auch operativ baut das Unternehmen seine Rolle aus. In Schweden unterstĂŒtzt Draganfly Such- und RettungseinsĂ€tze. Parallel dazu verstĂ€rkt sich die FĂŒhrungsriege mit Cameron Chell als Executive Chairman und Lieutenant General Michel Gauthier im Military Advisory Board. Das passt zu der klaren Ausrichtung auf sicherheitsnahe Anwendungen.
Kanada wird zum nÀchsten Hebel
Neben dem US-GeschĂ€ft rĂŒckt Kanada stĂ€rker in den Fokus. In den kommenden Monaten ĂŒbernimmt Draganfly dort den exklusiven Mastervertrieb fĂŒr die SOTEN-Drohne des japanischen Herstellers ACSL. Das Modell gilt als NDAA-konform und damit als Alternative zu bestehenden Angeboten im Markt.
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Draganfly will die Technik mit eigenen Plattformen wie Apex und Commander 3XL verzahnen. Damit soll die KompatibilitĂ€t der Flotte steigen. FĂŒr den kanadischen Drohnenmarkt kursieren langfristig GröĂenordnungen von bis zu 10 Milliarden US-Dollar bis 2030. FĂŒr Draganfly eröffnet das einen groĂen adressierbaren Markt, wenn der Vertrieb zĂŒgig anlĂ€uft.
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