Düsseldorfer, Seniorenrat

Düsseldorfer Seniorenrat treibt digitale Teilhabe voran

27.03.2026 - 01:18:57 | boerse-global.de

Der Düsseldorfer Seniorenrat macht digitale Integration zur Priorität, um alle Bürger über 60 zu erreichen. Aktuelle Studien zeigen hohe Online-Affinität bei Senioren.

Düsseldorfer Seniorenrat treibt digitale Teilhabe voran - Foto: über boerse-global.de
Düsseldorfer Seniorenrat treibt digitale Teilhabe voran - Foto: über boerse-global.de

Der Düsseldorfer Seniorenrat stellt die digitale Integration älterer Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Bei seiner heutigen öffentlichen Sitzung im Rathaus diskutierte das Gremium zwar konkret über das Angebot der Zentralbibliothek und aktuelle Themen des Verkehrsbetriebs Rheinbahn. Doch im Kern ging es um ein übergeordnetes Ziel: sicherzustellen, dass keiner der rund 145.000 Düsseldorfer über 60 von der digitalen Transformation abgehängt wird.

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Digitale Spaltung überwinden als Kernauftrag

Für den Seniorenrat ist Digitalisierung längst kein Nischenthema mehr. Das Gremium hat eigene Arbeitsgruppen zu „Öffentlichkeitsarbeit und neuen Medien“ sowie „Digitalisierung“ eingerichtet. Der Zugang zu und der Umgang mit digitalen Technologien werden als essenziell für soziale Teilhabe, die Nutzung von Dienstleistungen und das persönliche Wohlbefinden angesehen. Die heutigen Tagesordnungspunkte spiegeln diesen Fokus wider: Moderne Bibliotheken sind oft wichtige Anlaufstellen für kostenloses Internet, Computerkurse und Hilfestellung. Und auch Gespräche mit der Rheinbahn betreffen digitale Themen wie Online-Tickets, Echtzeit-Informationen per App oder barrierefreie digitale Kundenkommunikation.

Senioren in Deutschland sind online und wollen mehr

Die Arbeit des Düsseldorfer Gremiums ist hochaktuell. Eine Bitkom-Studie aus dem Herbst 2025 zeigt einen deutlichen Trend: Inzwischen sind 74 Prozent der Menschen ab 65 Jahren online – vor fünf Jahren waren es erst 48 Prozent. 81 Prozent der Senioren sehen in der Digitalisierung eine Chance für die Gesellschaft, und zwei Drittel wünschen sich sogar ein schnelleres Tempo. Allerdings fordern 80 Prozent, dass die Politik die Belange Älterer bei digitalen Vorhaben stärker berücksichtigt.

Die Nutzung ist vielfältig: 91 Prozent suchen online nach Freizeitaktivitäten, 78 Prozent wollen sich geistig fit halten, und 72 Prozent halten Kontakt zu Familie und Freunden. E-Mails (92 Prozent), Textnachrichten (88 Prozent), soziale Netzwerke (60 Prozent) und Video-Telefonie (50 Prozent) gehören für viele zum Alltag. Diese Zahlen bestärken den Seniorenrat in seiner Forderung nach maßgeschneiderten Unterstützungsangeboten.

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Lokale Initiativen und städtische Strategie verzahnen

Düsseldorf unternimmt bereits verschiedene Schritte. In den „Zentren Plus“ der Stadt werden beispielsweise Smartphone-Kurse für Anfänger angeboten. Der Seniorenrat fungiert als zentrale Stimme, die diese lokalen Maßnahmen mit der städtischen Digitalisierungsstrategie verzahnt. Die regelmäßigen öffentlichen Sitzungen sind ein wichtiges Forum für diesen Austausch. Hier werden Fachvorträge präsentiert, Anfragen und Anträge eingebracht und in Bürgerfragestunden direkte Anliegen aufgenommen.

Ziel: Digitale Souveränität für ein selbstbestimmtes Leben

Die Zukunft wird weitere Kooperationen mit Bildungsträgern, Technologieanbietern und Vereinen bringen. Es geht dem Seniorenrat nicht nur darum, Senioren an Technik heranzuführen. Das Ziel ist ihre digitale Souveränität: Sie sollen befähigt werden, die Möglichkeiten der Digitalisierung für ein selbstbestimmtes, aktives und sicheres Leben zu nutzen. Der stetige Dialog und die Anpassungsfähigkeit des Gremiums bleiben entscheidend, um mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt zu halten. So soll Düsseldorf eine Stadt bleiben, in der alle Generationen im digitalen Zeitalter gut leben können.

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