EFT: Klopfen gegen Stress erobert die Selbsthilfe
28.01.2026 - 02:24:12Die Klopftechnik Emotional Freedom Techniques (EFT) wird als Werkzeug gegen Stress und Ängste immer populärer. Die Methode kombiniert Akupressur mit Psychologie und verspricht schnelle emotionale Entlastung – Anwender berichten von mehr Gelassenheit.
Wie „Tapping“ das Nervensystem beruhigt
EFT basiert auf dem Prinzip der traditionellen chinesischen Medizin. Demnach fließt Lebensenergie durch Bahnen, die Meridiane. Negative Gefühle gelten als Blockaden in diesem System.
Durch sanftes Klopfen auf bestimmte Punkte im Gesicht und am Oberkörper sollen diese gelöst werden. Gleichzeitig konzentriert man sich auf das belastende Problem. Dieser Prozess soll die Amygdala, das Angstzentrum im Gehirn, beruhigen.
Wissenschaftliche Untersuchungen deuten auf positive Effekte hin: In Studien sank der Stresshormon-Spiegel von Cortisol nach EFT-Sitzungen signifikant.
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Eine einfache Anleitung zur Selbstanwendung
Die Technik ist leicht zu erlernen. So funktioniert eine typische EFT-Sitzung:
* Problem identifizieren: Zuerst bestimmt man das negative Gefühl und bewertet seine Stärke auf einer Skala von 0 bis 10.
* Einstimmungssatz formulieren: Man spricht einen Satz, der das Problem anerkennt, aber Selbstakzeptanz betont, z.B.: „Auch wenn ich diesen Stress spüre, akzeptiere ich mich voll und ganz.“ Dabei klopft man auf den „Karatepunkt“ an der Handkante.
* Klopfsequenz durchführen: Anschließend klopft man nacheinander verschiedene Punkte am Kopf und Oberkörper (z.B. Augenbraue, unter der Nase, Schlüsselbein) und wiederholt eine kurze Erinnerungsphrase.
* Fortschritt messen: Nach einer oder mehreren Runden bewertet man die Intensität des Gefühls erneut.
Was sagt die Wissenschaft zur Wirksamkeit?
Die wissenschaftliche Evidenz für EFT wächst. Die Methode gilt als evidenzbasiert und vereint Elemente der kognitiven und Expositionstherapie mit Akupressur.
* Eine Meta-Analyse von 18 Studien kam zum Schluss, dass EFT depressive Symptome wirksam reduziert.
* Eine weitere Untersuchung zeigte: Bei gestressten Pflegekräften führte EFT zu einer deutlichen Verringerung von Angst und Burnout-Symptomen.
Diese Forschungsergebnisse erhöhen die Akzeptanz von EFT als Werkzeug für das emotionale Wohlbefinden.
Einzug in etablierte Systeme?
Die einfache Anwendbarkeit und die wachsende wissenschaftliche Basis könnten EFT den Weg in konventionelle Gesundheitssysteme ebnen. Experten sehen Potenzial als ergänzende Maßnahme:
* In der Psychotherapie
* Im betrieblichen Stressmanagement
* In Bildungseinrichtungen
Die weitere Forschung wird sich voraussichtlich auf Langzeiteffekte und die genauen neurobiologischen Wirkmechanismen konzentrieren. Der Trend zeigt hin zu patientenzentrierten Ansätzen, die die Selbstheilungskräfte aktivieren.


