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Aktien New York Ausblick: Schwach erwartet - Iran-Waffenruhe bedroht

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 14:48 Uhr, dpa.de

Ein drohendes Ende der Waffenruhe im Iran dürfte die US-Aktienmärkte zur Wochenmitte erheblich belasten.

US-Präsident Donald Trump hatte Zweifel am Status eines vorläufigen Friedensabkommens mit dem Iran geäußert und erklärt, die Vereinbarung sei hinfällig. Zuvor war es zu gegenseitigen Angriffen samt einem Abschuss iranischer Raketen auf Bahrein gekommen.

Eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial US2605661048 0,9 Prozent tiefer auf 52.475 Punkte. Den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026 sieht IG ebenfalls 0,9 Prozent im Minus bei 28.919 Zählern.

Im vorbörslichen Handel am Mittwoch standen nach Trumps Äußerungen vor allem Aktien von Fluggesellschaften und Kreuzfahrtunternehmen unter Druck. So verbuchten die Papiere von United Airlines US9100471096, Delta Air Lines US2473617023 und American Airlines US02376R1023 Verluste zwischen 2,6 und 3,5 Prozent. Die Titel von Carnival BMG2004J1036 und Royal Caribbean LR0008862868 büßten jeweils 2,0 Prozent ein.

Dagegen profitierten die Anteilsscheine von Ölkonzernen vorbörslich von deutlich gestiegenen Ölpreisen. Für Chevron US1667641005 ging es zuletzt um 1,6 Prozent nach oben, ExxonMobil US30231G1022 legten um 1,3 Prozent zu.

Die Aktien von Apple US0378331005 und Broadcom US11135F1012 reagierten im vorbörslichen Handel kaum auf die Nachricht über einen neuen Deal beider Unternehmen im Volumen von mehr als 30 Milliarden US-Dollar. Der iPhone-Hersteller will von dem Halbleiter-Hersteller mehr als 15 Milliarden Chips in den USA produzieren lassen. Dabei werde es sich um Technik rund um die Anbindung zu Kommunikations-Netzen handeln, hieß es. Allerdings hatte Broadcom bereits am Montag eine bis zum Jahr 2031 verlängerte Technologiepartnerschaft mit Apple angekündigt.

Die Aktien von FuelCell Energy US35952H7008 brachen vorbörslich um knapp 20 Prozent ein. Das Wasserstoff-Unternehmen hatte eine Kapitalerhöhung um 200 Millionen Dollar angekündigt und diese wenig später auf 225 Millionen Dollar ausgeweitet.

Die Papiere des Halbleiter-Unternehmens Navitas US63942X1063 sackten vorbörslich um 5,3 Prozent ab, nachdem der Wettbewerber Wolfspeed US9778521024 bei einem US-Bezirksgericht im Staat Delaware Klage gegen Navitas wegen angeblicher Patentverletzungen eingereicht hatte. Wolfspeed-Titel verloren 2,6 Prozent.

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