Schwache Nachfrage und hohe Kosten belasten Verbindungstechnik-Anbieter Norma
17.02.2026 - 07:16:45 | dpa.deDas Unternehmen spĂŒrt eine allgemeine SchwĂ€che wichtiger Kundenindustrien wie Lkw-Produktion und Bauwirtschaft. Im Gesamtjahr 2025 fiel der Umsatz nach vorlĂ€ufigen Berechnungen denn auch um knapp sieben Prozent auf 821,7 Millionen Euro, wie der im SDax DE0009653386 notierte Verbindungstechnikanbieter am Dienstag in Maintal mitteilte. Dabei belasteten auch negative WĂ€hrungseffekte. Weil zudem hohe Personalkosten und Sonderausgaben fĂŒr Logistik anfielen und nur bedingt durch Einsparungen ausgeglichen werden konnten, brach das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) um 81 Prozent auf 6,3 Millionen Euro ein.
Ausgeklammert aus den Zahlen ist das GeschĂ€ft fĂŒr Wassermanagement, das Norma inzwischen an das US-Unternehmen Advanced Drainage Systems (ADS) verkauft hat. "Mit dem erfolgreichen Verkauf unseres WassergeschĂ€fts haben wir die Grundlage fĂŒr NewNorma gelegt", sagte die neue Vorstandsvorsitzende Birgit Seeger laut Mitteilung. "In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld konnten wir das GeschĂ€ftsjahr 2025 im Rahmen unserer Prognose abschlieĂen, und die von uns eingeleiteten MaĂnahmen zur Effizienzsteigerung zeigen erste Erfolge", ergĂ€nzte sie. Eine Prognose fĂŒr das Jahr 2026 will das Management mit den finalen Zahlen am 31. MĂ€rz geben.
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