US-Spitzenpolitiker reagieren verhalten auf Zehn-Punkte-Plan
08.04.2026 - 05:33:15 | dpa.de"Eine Waffenruhe ist eine gute Nachricht - allerdings nur, weil dieser sinnlose Krieg so schnell wie möglich beendet werden sollte", schrieb etwa der demokratische Senator Richard Blumenthal auf X. US-Präsident Donald Trump könne weiterhin nicht erklären, warum er den Krieg begonnen habe. "Eine Waffenruhe ist für das amerikanische Volk kein Sieg", fügte Blumenthal hinzu.
Der demokratische Kongressabgeordnete Gregory Meeks betonte indes, dass eine Waffenruhe nicht genug sei. Trump müsse dem Kongress erklären, warum er die USA in den Krieg mit dem Iran geführt habe, in dem 13 Militärangehörige gestorben seien.
Spöttischer zeigte sich der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer. Er sei froh, dass Trump einen "Rückzieher" gemacht habe und "nun verzweifelt nach einem Ausweg aus seinem lächerlichen Getöse" suche, schrieb er auf X.
Der Iran und die USA hatten sich kurz vor Ablauf eines Ultimatums von US-Präsident Trump in der Nacht zum Mittwoch auf eine Waffenruhe geeinigt. Trump schrieb auf Truth Social, dass der vom Iran vorgelegte Zehn-Punkte-Plan eine "praktikable Grundlage für Verhandlungen bietet."
Der republikanische Senator Lindsey Graham verlangte derweil, dass das US-Parlament bei dem Plan einbezogen werden müsse. Er wolle den Entwurf dem Kongress zur Abstimmung vorlegen, damit das Parlament wie beim Atom-Abkommen mit dem Iran unter Ex-US-Präsident Barack Obama darüber abstimmen könne.
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