Endet die Dow-Jones-Rallye hier – oder startet jetzt der nächste Mega-Ausbruch?
28.01.2026 - 10:33:33Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der Dow Jones zeigt sich aktuell mit einer Mischung aus typisch amerikanischer Zuversicht und unterschwelliger Nervosität. An der Wall Street sieht man keine panische Kapitulation, aber auch keine hemmungslose Euphorie – eher eine spannungsgeladene, wackelige Rallye-Stimmung. Die Kurse schwanken, Rallye-Phasen wechseln sich mit abrupten Rücksetzern ab, der Markt wirkt insgesamt nervös, aber keineswegs tot. Bullen nutzen Rücksetzer aggressiv zum Dip kaufen, während Bären immer wieder kurze, heftige Abwärtswellen erzwingen.
Charttechnisch wirkt der Dow wie in einer entscheidenden Endphase: Der Index pendelt in einer breiteren Spanne mit klar erkennbaren Widerstands- und Unterstützungszonen. Jeder Ausbruchversuch wird gnadenlos getestet, jeder Rückgang sofort auf Käuferbereitschaft geprüft. Genau diese Mischung ist der perfekte Nährboden für einen großen Move – nach oben wie nach unten.
Die Story: Was treibt diese Zerrissenheit? Wie so oft an der Wall Street: die US-Notenbank Fed, die Makrodaten und die Erwartungen an die Unternehmensgewinne.
Im Fokus steht Jerome Powell und die Frage, ob die Fed wirklich den vielbeschworenen „Soft Landing“ schafft – also sinkende Inflation ohne heftige Rezession. Die US-Inflation hat sich zuletzt spürbar beruhigt, aber sie ist noch nicht komplett auf dem Wunschlevel der Fed. Jede neue CPI- oder PCE-Zahl wird daher seziert: Ist der Trend Richtung Preisstabilität stabil oder droht ein Comeback der Inflation?
Gleichzeitig spürt man eine latente Angst vor einer Wachstumsabkühlung. Viele Indikatoren deuten auf eine abnehmende Dynamik in der US-Wirtschaft hin: schwächere Stimmungsdaten, vorsichtigere Konsumenten, erste Risse in einigen Arbeitsmarktsegmenten. Das ist der Stoff, aus dem Rezessionssorgen gemacht sind. Aber genau hier kommt die Wall-Street-Psyche ins Spiel: Eine leicht abkühlende Konjunktur könnte der Fed auch den Spielraum geben, künftige Zinssenkungen in Aussicht zu stellen – das wäre wiederum Futter für die Bullen.
Auf der Unternehmensseite läuft die US-Earnings-Season wie ein Stresstest für jede einzelne Aktie im Dow: Banken, Industrie, Konsumriesen und Tech-Titel liefern Zahlen, Prognosen und Ausblicke. Man sieht ein gemischtes Bild: Einige Konzerne überraschen positiv mit robusten Margen und stabilen Auftragseingängen, andere warnen vor Druck auf die Gewinne, Kostenbelastungen oder skeptischen Kunden. Genau diese Uneinheitlichkeit sorgt dafür, dass der Dow keine gleichmäßige Trendstrecke hinlegt, sondern in Schüben und Gegenbewegungen läuft.
Hinzu kommt der Zinsfaktor: Höhere Renditen bei US-Staatsanleihen machen riskante Assets wie Aktien unattraktiver – besonders für defensive Dividendeninvestoren, die im Dow stark vertreten sind. Fallen die Renditen, atmen die Bullen auf und drücken die Indizes nach oben. Steigen sie, heißt es sofort: Risiko raus, Gewinne absichern.
Psychologisch ist die Lage hochinteressant: Der Fear-&-Greed-Faktor schwankt zwischen verhaltener Gier und aufziehender Angst. Viele Marktteilnehmer haben Angst, eine mögliche Fortsetzung der US-Rallye zu verpassen, während andere panisch jede negative Schlagzeile als Signal für einen Crash interpretieren. Genau diese Ambivalenz führt zu den scharfen Intraday-Swings, die man zuletzt fast täglich im Dow sieht.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: Dow Jones Analyse auf YouTube
TikTok: Markttrend: #dowjones auf TikTok
Insta: Stimmung: #us30 auf Instagram
Auf YouTube dominieren aktuell zwei Lager: Die Crash-Propheten, die jede kleine Korrektur als Vorboten eines massiven Einbruchs sehen, und die Dauerbullen, die jeden Dip als Geschenk feiern. TikTok-Videos zum US-Aktienmarkt zeigen kurze, zugespitzte Clips: „US-Banken vor Stress?“, „Fed killt die Rallye?“ oder „US30 kurz vor Ausbruch“. Auf Instagram dagegen sieht man viele Trader, die ihre Setups im US30 posten – mit klar markierten Einstiegszonen, Stopp-Bereichen und Zielregionen. Die Bildsprache: volatil, spekulativ, chancenorientiert.
- Key Levels: Statt starrer Marken sollte man jetzt vor allem auf „wichtige Zonen“ achten – Bereiche, in denen der Dow mehrfach gedreht hat, wo hohe Volumenspitzen lagen und wo die Marktteilnehmer sichtbar um die Richtung kämpfen. Diese Zonen fungieren als Kampfplätze zwischen Bullen und Bären.
- Sentiment: Die Kontrolle an der Wall Street ist aktuell hart umkämpft. Bullen haben das Momentum auf ihrer Seite, sobald positive Daten oder starke Earnings aufs Parkett kommen. Bären schlagen aber sofort zurück, wenn es negative Überraschungen, schwächere Konjunktursignale oder hawkishe Fed-Kommentare gibt.
Technische Szenarien für die nächsten Wochen:
Aus Trading-Sicht lassen sich drei Hauptszenarien skizzieren:
1. Der bullische Ausbruch
Setzt sich das Narrativ vom Soft Landing durch, die nächsten Inflationsdaten bleiben im Rahmen und die Earnings überraschen eher positiv, könnte der Dow eine neue Aufwärtswelle starten. Dann sehen wir dynamische Aufwärtsbewegungen nach der Opening Bell, Rücksetzer werden schnell gekauft, und es entsteht eine typische „Buy-the-Dip“-Struktur. Trader fokussieren sich dann auf Breakout-Setups über lokalen Widerstandsbereichen und versuchen, Trendbewegungen zu reiten, statt permanent gegen den Markt zu traden.
2. Die schleichende Top-Bildung
Ein sehr realistisches, aber für viele nerviges Szenario: Der Dow läuft seitwärts in einer breiteren Range, mit häufigen Fehlausbrüchen. Oberhalb zentraler Widerstandszonen kommt es immer wieder zu Bullenfallen, während an den unteren Begrenzungen Short-Seller in Bärenfallen laufen. Das erzeugt Frust, erhöht aber mittelfristig das Potenzial für einen heftigen Move, sobald eine Seite endgültig kapituliert. Für aktive Trader heißt das: Geduld, kleinere Positionsgrößen, Fokus auf klare Reversalsignale statt blindem Hinterherspringen.
3. Der harte Risk-Off-Move
Kommt es zu einem Mix aus enttäuschenden Unternehmenszahlen, überraschend starker Inflation oder klar rezessiven Daten, könnte der Markt schlagartig in Risk-Off umschalten. Das würde sich in einem heftigen Ausverkauf äußern – lange rote Kerzen, breite Abgaben quer durch alle Sektoren, defensive Aktien halten sich relativ besser, Zykliker und High-Beta-Werte werden abverkauft. In so einer Phase dominieren Angst, Absicherungen, Stopp-Lawinen und Zwangsliquidationen. Genau hier entstehen aber später die besten Chancen für antizyklische Käufer, die Liquidität und starke Nerven haben.
Fazit: Der Dow Jones steht aktuell zwischen zwei Narrativen, und beide haben Sprengkraft. Auf der einen Seite: die Story vom Soft Landing, moderater Inflation, stabilen Gewinnen und einer US-Wirtschaft, die sich als erstaunlich widerstandsfähig erweist. Auf der anderen Seite: die Angst, dass die Spätfolgen hoher Zinsen, Konsumflaute und globale Unsicherheiten doch noch in eine spürbare Rezession münden.
Für dich als Trader oder Anleger bedeutet das: Timing schlägt derzeit alles. Blindes „Buy and Hope“ oder panisches „Sell Everything“ ist zu einfach gedacht. Viel smarter ist es, in Szenarien zu denken, seine Positionsgrößen an die Volatilität anzupassen und klar zu unterscheiden zwischen kurzfristigem Trading und langfristigem Investieren.
Intraday-Trader können die erhöhte Vola nutzen, um auf klar definierte Bewegungen rund um wichtige News – Fed-Meetings, CPI- und Arbeitsmarktdaten, große Earnings – zu setzen. Swing-Trader sollten verstärkt auf saubere Chartmuster, Bestätigungen und Volumen achten und nicht jedem Fake-Ausbruch hinterherjagen. Langfristige Investoren im Dow fokussieren sich dagegen stärker auf Qualität: solide Bilanzen, stabile Cashflows, dauerhafte Wettbewerbsvorteile.
Ob wir vor dem nächsten großen Ausbruch stehen oder am Beginn einer längeren Korrektur – die Weichen werden jetzt gestellt. Die Mischung aus Fed-Signalen, Makrodaten und Earnings wird entscheiden, ob die Bullen das Ruder übernehmen oder die Bären das Ruder brutal herumreißen. Eines ist sicher: Passivität ist in so einer Marktphase selbst ein Risiko. Wer informiert, diszipliniert und mit Plan agiert, hat die besten Chancen, aus dieser volatilen Dow-Jones-Phase nicht nur unbeschadet, sondern gestärkt hervorzugehen.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf US-Indizes wie den Dow Jones, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest ĂĽberlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschlieĂźlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


